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Uruguay

 

Uruguay ist ein kleines Land in Südamerika. Mit knapp 177.000 qkm ist es ungefähr halb so groß wie Deutschland. Mit ca. 3,3 Millionen Einwohner ist es sehr dünn besiedelt und bietet weite Grasebenen, Flußlandschaften und Küstenzonen. Es liegt am Atlantik und am Rio de la Plata. Bekannt ist Uruguay u.a. für Mate-Tee, Gauchos, Tango, die uruguayische Riviera und als Fußballnation. Das Urlaubsland Uruguay ist bei deutschsprachigen Urlaubern nicht unbedingt an der Tagesordnung aber insbesondere Südamerikaner wissen die herrlichen Sandstrände und die gute Infrastruktur zu schätzen.

flagge uruguay

Flagge von Uruguay

Auf dem Kontinent grenzt es an die Staaten Argentinien und Brasilien. Die Hauptstadt ist Montevideo, eine der interessantesten Städte Südamerikas. Hier findet man interessante und repräsentative Bauwerke, breite alleen und Parks. Für Besucher sind die zahlreichen Museen interessant wie etwa  Museo Histórico Nacional und das Museo de Arte Contemporáneo.

Auch das Nachtleben, die vielen Tango-Bars und die vielen Events machen die Stadt interessant. An der uruguayischen Reviera liegt die kleine Stadt Punta del Este, der bekannteste Badeort des Landes. Hier findet man lange Sandstrände, Kiefern- und Pinienwälder, Felsküsten und ein angenehmes subtropisches Klima. Der Ort ist angesagt in Südamerika und hier treffen sich viele Stars der südamerikanischen Szene.

Unweit des Ortes befindet sich die Isla de Lobos, die unter Naturschutz steht, und wo man die größte Seelöwen-Kolonie des ganzen Kontinents beobachten kann. Ansonsten bietet Uruguay noch viele Sehenswürdigkeiten wie die typischen Estancias, wo man auch heute noch Gauchos trifft. Im Nordosten befindet sich einige hervorragende Thermalbäder für einen attraktiven Wellnessurlaub!

Daneben sollte man auf seinen Reisen nach Uruguay natürlich auch einmal das Nationalgetränk den Mate-Tee probieren. Auch Oldtimer findet man in Uruguay oft und Liebhaber der alten Fahrzeuge werden sich hier wohl fühlen. Viele Fahrzeuge sind noch im Gebrauch und werden zum Teil noch als Gemüsewagen etc. eingesetzt. Für Nostalgiker ist Uruguay also genau das Richtige, zumal hier sehr gastfreundliche Menschen leben und auch selten Stress aufkommt. Kulinarisch bietet das Land saftige Steaks direkt von den Naturweiden des Landes.

 

Haziendaromantik, schöne Strände und Tango

Uruguay, das Land am Rio de la Plata ist in Europa, den USA und Kanada relativ unbekannt und steht im Schatten seiner großen Nachbarn Brasilien und Argentinien. Zu Unrecht wie wir meinen, denn Uruguay hat, obwohl es nach Surinam das kleinste Land Südamerikas ist, viel zu bieten. "Uruguay" ist eigentlich nur die Abkürzung für den offiziellen Staatsnamen "Republica Oriental del Uruguay", was in etwa "Republik östlich des Uruguay" bedeutet. Seine Hauptstadt ist Montevideo, die gerne auch von Buenos Aires aus als Tagesausflugsziel besucht wird. Hier befindet sich auch ein Großteil der touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes.

Das Land ist flächenmäßig in etwa halb so groß wie Deutschland, hat aber gerade einmal etwas mehr als 3 Millionen Bewohner. Deutschland dagegen 82 Millionen! Aus diesen Zahlen wird schnell klar, dass in Uruguay noch viel Platz ist. Und wenn man bedenkt, daß im Ballungsraum um Montevideo mehr als die Hälfte aller Einwohner lebt, kann man sich vorstellen, wie gelassen und stressfrei es im Hinterland auf den Estancias zugeht!

Uruguays Landschaft unterstützt das Gefühl der Weite noch, da es eher flach bis hügelig geprägt ist. Es ist quasi die Fortsetzung der argentinischen Pampa und geprägt von Landwirtschaft und Graslandschaften. Da verwundert es schon fast, dass der höchste Punkt Uruguays immerhin noch auf 514 m kommt (Cerro Catedral). Große Estancias mit ökologisch schonender Rinder- und Schafzucht mit den traditionellen Gauchos prägen auch heute noch das Binnenland. Hier setzt man mehr auf Naturweiden als auf Pflanzenschutzmittel und Technologie.

 

Urlaub in Uruguay

Auch touristisch ist Uruguay ein beliebtes Urlaubsland, allerdings hauptsächlich aufgesucht von Gästen aus den südamerikanischen Nachbarstaaten. Von Europäern wird es meist von Argentinien und Buenos Aires aus auf ihren Reisen besucht. Dabei hat es durchaus ein eigenes touristisches Potenzial. Seine Seebäder an der Küste, der uruguayischen Reviera, gelten als mondäner Treffpunkt südamerikanischer Stars. Bekanntester Ort ist Punta del Este, wo u.a. Modenschauen und Sportevents wie Segelregatten stattfinden.Wem das zu viel Trubel ist und wer mehr die Natur kennenlernen möchte, sollte einen Ausflug auf die Isla de Lobos machen, denn die unter Naturschutz stehende Insel beherbergt die größte Seelöwen-Kolonie von Südamerika.

Überhaupt wird Ökologie und Ökotourismus in Uruguay groß geschrieben. Die saubere Natur des Landes, die stolzen Estancias und Gauchos stehen für eine Viehhaltung auf Naturweiden und wenig Technologie. Ein wenig Nostalgie wird einen auch erreichen, wenn man die vielen Oldtimer in den Straßen der Städte und Dörfer sieht. Liebevoll restaurierte alte Ford A-Modelle und viele andere Fahrzeuge aus den alten Tagen sind hier noch aktiv im Dienst.

Montevideo kann mit dem Schiff von Buenos Aires aus besucht werden. Es ist das Zentrum von Uruguay sowohl in kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht. Hier haben außerdem auch einige internationale, südamerikanische Organisationen ihren Sitz wie Mercosur und ALADI. Hier gibt es imposante Regierungsgebäude, breite Alleen, bekannte und zentrale Plätze, Museen und Theater. Und natürlich auch zahlreiche Grünflächen wie den Prado und den Parque Rodó, mit seinen Palmen und Eukalytus-Bäumen. Das Nachtleben von Montevideo ist natürlich aufregend und man findet Diskos, Bars und die traditionellen Tangolokale. Tango, jawohl ganz recht. Denn Tango ist in Uruguay genauso typisch wie für Argentinien. Er ist damit ein genauso typisches Merkmal wie der Mate-Tee, das Lieblingsgetränk der Einheimischen im Alltag.

Wer einen Wellness-Urlaub sucht, der wird im Nordosten des Landes fündig, denn hier gibt es einige heilsame und therapeutische Heilbäder, genauso wie riesige Aquaparks für die ganze Familie. Die Salto Grande Thermalquellen sind der größte Wasserpark Südamerikas. Auch Golfsportler kommen in dem Land auf ihre Kosten, denn es gibt einige sehr schöne und landschaftlich reizvoll gelegenen Golfplätze.

Das Land hat ein subtropisches bis gemäßigtes Klima und ist mediterran geprägt. Sogar Wein wird hier angebaut und kann in Weinkellereien sogar verkostet werden. Am bekanntesten ist sicherlich der begehrte Tannat-Wein. Die Jahreszeiten sind vorhanden, aber nicht mit extremen Temperaturen ausgestaltet. Stärke Südwestwinde, die Pamperos sind allerdings berüchtigt und sind ernst zu nehmen. Sie bringen auch schon einmal drastische Temperaturstürze mit sich.

Ansonsten ist Uruguay geprägt von seinen Flußsystemen Rio Uruguay, Rio Negro und dem Mündungsdelta dem Rio de la Plata. Es gibt einige Hügelketten, aber hauptsächlich weite, satt grüne Ebenen. Hier findet man eine interessante Fauna und Flora, denn nicht nur Präriegräser gibt es hier. Einheimische Harthölzer wie Urunday und Jacarandabäume, sowie eingeführte Zedern, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus sind verbreitet. Außerdem findet man Wilkatzen, Ameisenbären, Gürteltiere, Schildkröten, Otter und viele Vogelarten wie Sittiche, Kolibris und Kanincheneulen.

Das Image als Land der Gauchos und Estancias mit Ursprünglichkeit, schönen Küstenstädten und sauberer Natur steht Uruguay gut und wird sicherlich noch viele Besucher in das Land locken.
 
Basisinfo:
 
Name Uruguay
Kontinent Südamerika, grenzt an Brasilien und Argentinien
Fläche ca. 177.000 qkm
Einwohner ca. 3,3 Mio.
Einw./qkm ca. 19
Abstammung Meist europäischer Abstammung (Spanien, Italien), Minderheiten sind Mestizen und Bewohner afrikanischer Abstammung
Religion Römisch-Katholisch, protestantische und jüdische Minderheit
Hauptstadt Montevideo
Sprache Spanisch als Amtssprache (La-Plata Spanisch), Umgangssprachen auch Portuñol und Fronterizo
Staatsform Präsidialrepublik
Verwaltung 19 Departamentos
Währung Uruguayischer Peso
Wirtschaft Landwirtschaft (insb. Viehzucht), Lebensmittelerzeugung, Biotechnologie, Tourismus, IT, Finanzdienstleistungen 
Unabhängig seit 1825 (1828 anerkannt)
Nationalfeiertag 25. August
Nationalhymne Orientales la Patria o la Tumba
Sportarten Fußball, etwas Basketball, Reitsport, Polo (Pato), Criolla (Rodeo)

 

 

 

Wirtschaft

Wirtschaftlich ist Uruguay eng mit Argentinien verflochten, so dass es Krisen beim großen Nachbarn auch immer zu spüren bekommt. Trotzdem gilt Uruguay immer noch als die "Schweiz Südamerikas", da die Wirtschaft an südamerikanischen Verhältnissen eher solide und stabil ist. Außerdem hat Uruguay einen gewissen Sozialstaat.

Auch politisch ist das Land eines der ruhigeren Südamerikas, zumindest seit 1985 als es nach einer Militärdiktatur wieder eine Demokratie wurde. Durch die erfolgreiche Landwirtschaft ist Uruguay heute noch stark exportorientiert. Das Land ist Teil des gemeinsamen Binnenmarktes in Südamerika, der Mercosur-Region.

Die Landwirtschaft in Uruguay gilt als besonders extensiv, insbesondere wird der Einsatz von chemischen Düngern selten angewendet. Auch der Technologieeinsatz ist gering. Vielmehr setzt man auf Naturproduktion und schickt die Tiere auf große Koppeln, Naturweiden und verzichtet auf Zufütterung.  

Dadurch ist Uruguay nicht so produktiv wie andere Staaten, hat aber ein positives Image was Nachhaltigkeit und Ökologie angeht. In diesen Bereich zielen auch Kampagnen in Richtung Tourismus (historische Estancias, Folklore).

Weitere Sektoren sind IT-Branchen, Biotechnologie, Bergbau, Erdölverarbeitung sowie die Herstellung von Bekleidung, Elektrogeräten, Aluminium und die chemische Industrie. 

 

Uruguayer

Wenn man sich in Uruguay umsieht, wird man schnell feststellen, dass das Land und seine Bewohner noch sehr europäisch wirken. Das ist natürlich kein Zufall, denn die Uruguayos stammen mehrheitlich von Spaniern, Italienern oder anderen Europäern ab. Auch Uruguayer deutscher, österreichischer oder schweizer Herkunft sind nicht selten.

Einige Orte sind noch sehr von den geprägt von den Einwanderen wie z.B. Nueva Helvecia. Insgesamt ist der deutsche Einfluß aber nich ganz so stark wie z.B. im nicht weit entfernten Paraguay. Von den einstigen Ureinwohner den Indianern (Charruas etc.) leben heute keine mehr in Uruguay, allerdings ist ein Anteil von Menschen indianischer Abstammung (Mestizen) mit ca. 8% vorhanden. Allerdings ist dies deutlich weniger, als in anderen südamerikanischen Staaten wie Paraguay, Ecuador oder Bolivien. Es gibt daneben in Uruguay auch eine Minderheit von Einwohnern afrikanischer Abstammung (ca. 2%).

Uruguay ist insgesamt ein mehrheitlich europäisch geprägtes Land ist, so dass auch Spanisch die Amtssprache ist. In der Grenzregion zu Brasilien wird ein Spanisch/-Portugiesisch-Gemisch gesprochen, das als Portunaol oder Fronterizo bezeichnet wird.

Uruguays Bevölkerung neigt tendenziell zu einer starken Auswanderung, so dass viele Uruguayos in Argentinien, Brasilien, USA, Australien oder in Europa leben. Aber auch als Einwandererland ist das Land beliebt geworden, da es aufgrund seiner stabilien Verhältnisse und attraktiven Steuerpolitik vielen Menschen sehr attraktiv erscheint. Trotzdem sollte man nicht außer Acht lassen, dass auch Uruguay seine Probleme hat.

 

Politik

Uruguay gilt als ein politisch stabiles Land, insbesondere für Südamerika. Die Verfassung von 1967 definiert Uruguay als demokratische, rechtsstaatliche Präsidialrepublik. Die Verfassung und die Justiz orientieren sich stark an spanischen Tradtionen und Vorbildern.

Der Staatspräsident hat weitrechende Vollmachten und wird alle 5 Jahre, wie das Parlament (Zweikammerparlament) gewählt.

Die Parteienlandschaft war lange dominiert von den Blancos (Partido Nacional) und den Colorados (Partido Colorado). Bei der letzten Wahl konnte sich allerdings erstmals ein Mitte-Links Bündnis durchsetzen (Encuentro Progresista – Frente Amplio).

Verwaltet wird das Land durch 19 Provinzen (departamentos), die allerdings wenig Befugnisse haben, so daß man das Land als Zentralstaat bezeichnen kann.

 

Sehenswürdigkeiten

In Uruguay gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Diese können wir hier nicht alle aufführen, möchten aber zumindest auf die wichtigsten hinweisen. Zunächst ist da natürlich Montevideo, dass gerne von Argentinien-Reisenden von Buenos Aires besucht wird. Von dort aus kann man nämlich bequem per Schiff über Nacht anreisen und hat dann einen guten Start in der Stadt.

Allerdings kann man Montevideo auch direkt über einige europäische Flughäfen erreichen. Man landet dann auch dem Aeropuerto Internacional de Carrasco. Daneben kann man natürlich auch mit dem Auto oder Bus aus den Nachbarländern einreisen.

Montevideo hat viele Sehenswürdigkeiten wie etwa das bekannte Teatro Solis, verschiedene Museen (u.a. Museo Rómantico, das Museo Torres García, Museo de Carnaval, das Museo del Gaucho, das Museo de Arte Contemporáneo und natürlich das Museo Histórico Nacional (mit einigen alten, traditionellen Wohnhäusern) sowie auch das Museo Municipal de Bellas Artes „Juan Manuel Blanes“ mit dem hübschen Japanischen Garten.

Besuchen sollte man auch die Plaza de Independencia mit Stadttor, Denkmal zu General Artigas und dem angrenzenden Regierungspalast. Das höchste Gebäude der Stadt und ganz Uruguays ist mit 157 m der Torre de las Telecomunicaciones. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf Montevideo. Neben einigen Kirchen, der Kathedrale und den vielen schönen Parks (wie dem Prado-Park) ist die Stadt auch bekannt für ihre vielen Events und natürlich dem lebhaften Nachtleben.

Neben Montevideo hat Uruguay aber noch viele andere nennenswerte Orte wie etwa die Uruguayische Riviera mit den endlosen Sandstränden, Felsküsten und pittoresken kleinen Badeorten, die sich wie Perlen an die Atlantikküste reihen. Hier liegen sie, die Ferienorte der Einheimischen, Argentinier aber auch anderer Südamerikaner und Stars. Die Orte heißen Carrasco, Atlántida und Piríapolis, und stehen für ein einmaliges Ambiente.

Der bekannteste Ort ist hier Punta del Este, der besondere Liebling bei Argentiniern und Einheimischen, denn hier ist im Sommer immer etwas los. Die Stadt ist in den letzten Jahrzehnten zu einer touristischen Hochburg des Landes herangewachsen. Hier stehen viele Villen und Ferienhäuser, natürlich auch riesige Hotels. In Punta läßt es sich gut leben und man kann außerdem einen Abstecher zur Isla de Lobos machen und dort die Seelöwen beobachten.

Uruguay ist auch ein Land für Golfer, denn die Landschaft ist hervorragend für Golf geeignet. Wo sonst findet man weite Grasebenen und Hügellandschaften vor Flüßen, Meer und Wald kombiniert mit erstklassigen Hotels und Ressorts? 

Wer mehr auf Wellness und Thermalbäder steht, wird auch mit diesem Wunsch in Uruguay fündig, denn im Nordosten gibt es einige bekannte und heilsame Thermalquellen. An den verschiedenen Orten gibt es unterschiedliche Vorzüge. In Almirón findet man z.B. die einzige Quelle mit Salzwasser und in Daymán den Hydrithermal Complex und nicht weit davon den Aquapark Acuamanía. Den größten Wasserpark südamerikas findet man bei den Salto Grande Thermalquellen.

Wer eine typische Ranch des Landes erleben will, sollte San Nicanor reisen. Hier werden Wellness und Landleben kombiniert. Daneben kann man ausgedehnte Spaziergänge unternehmen oder die Landschaft mit dem Pferd erkunden.

Uruguay hat viel zu bieten. Und durch den Ökotourismus erschließt sich das Land auf eine entspannte Weise! Interessant ist auch die Teilnahme an einer Südamerika Kreuzfahrt, denn dann kann man gleich mehrere Reiseländer des Kontinents kennenlernen.

 

Klima

Das Klima von Uruguay ähnelt in etwa dem von Südfrankreich und Norditalien. Allerdings ist Uruguay vom sog. Ostseitenklima beeinflußt und das ganze Jahr über recht niederschlagsreich. Im subtropischen Norden sind die Niederschläge höher (bis 1.400 mm) als im gemäßigteren Süden. Der geringste Regen fällt in der Region um Punta del Este (unter 1.000 mm).

Vielleicht ist gerade deswegen das quirlige Punta del Este der beliebteste Ferienort des Landes. Hier treffen sich die Reichen und Schönen Südamerikas, insbesondere Argentinier fühlen sich hier wohl und kaufen auch gerne Immobilien in dieser Region.

Der Januar ist mit ca. 22 °C Durchschnittstemperatur der wärmste Monat des Jahres, der Juni der kühlste (ca. 10 °C). Die Jahreszeiten sind also durchaus spürbar in Uruguay. Im Landesinneren sind die Unterschiede zum Teil noch deutlicher. Der März gilt als der regnerischste Monat des Jahres.

Montevideo hat ca. 2.800 Sonnenstunden im Jahr. Eine besondere Spezialität Uruguays sind die Pamperos, diese starken Südwestwinde bringen kältere Luft aus Patagonien ins Land und suchen hin und wieder die Küstenregionen des Landes heim. Auch zählt Uruguay zu den Länder, wo es hin und wieder zu Tornados kommen kann, allerdings ist das Land nicht vergleichbar mit dem Tornado-Alley in den USA oder in manchen Gegenden Kanadas.

Typisch für das Klima in Uruguay ist der schnelle Wetterwechsel, so kann es manchmal über einen Tag hinweg große Temperaturunterschiede geben. dies hängt insbesondere mit dem Fehlen von schützenden Gebirgen zusammen. Es ist ein vergleichbarer Effekt wie in den USA, wo Schneestürme auch schon bis in die Südstaaten hineinreichen können.

In Südamerika treffen die tropischen Luftschichten auf kühlere Luft aus der Antarktis. Im Winter kann es dann manchmal für einige Tage auf einmal frühlingshaft werden, im Sommer plötzlich kalt. Da die Häuser bezüglich Heizungen und Isolierung nicht immer so ausgerüstet sind, wie in Mitteleuropa sollte man für diesen Fall auch warme Kleidung oder Decken mitführen.

Die Pamperos sind kalte Stürme und bringen kalte Luft aus Patagonien und der Antarktis nach Uruguay. Die kalte, trockene Luft aus Patagonien wird kaum durch Gebirge aufgehalten und kann sich daher bis in die Pampa, Buenos Aires und Uruguay ausbreiten.

 

Leider werden auch die Küstenregionen Uruguays dann hin und wieder verwüstet. Meist treten die Pamperos zwischen Oktober und Januar auf, allerdings können sie theoretisch das ganze Jahr über auftreten. Sie finden ihre Entsprechung in der Nordwestwetterlage in Europa.

Die heftigen Stürme entstehen, wenn warme tropische Luftmassen aus dem Norden auf die kalte Luft des südlichen Südamerika trifft. Ein Pampero kann die Lufttermperaturen drastisch senken. Dann wird ein regelrechter Temperatureinbruch vermerkt. Es kommt zu starkem Regen und Gewitter. Diese Phase nennt man auch Pampero Húmedo, darauf folgt dann ein trockenerer Wind, der Pampero Seco. 

 

Nationalmannschaft & Sport

Die Fußball-Nationalmannschaft von Uruguay (die Urus) ist äußerst erfolgreich (auch wenn das erste Länderspiel im Jahre 1902 mit 0:6 gegen Argentinien verloren wurde). Besonders in den Anfängen des Sports und den ersten Weltmeisterschaften waren die Mannschaften des Landes sehr erfolgreich. Uruguay wurde der erste Fußball-Weltmeister überhaupt, nämlich 1930. Der höchste Sieg des Landes war ein 9:0 gegen Boliven (1927).

Nach dem Krieg konnte man 1950 den Titel gegen Brasilien gewinnen. 1970 (in Mexiko) wurde Uruguay WM-Vierter. In den Folgejahren waren noch einige WM-Teilnahmen dabei, jedoch konnte die Mannschaft erst wieder 2010 an alte Erfolge anknüpfen und kam bis ins Halbfinale, wo man allerdings 2:3 gegen die Niederlande verlor.

Im Spiel um Plazu 3 verlor es dann ebenfalls 2:3 gegen Deutschland. Auch die Copa América wurde bereits mehrfach gewonnen (zuletzt 2011 im Finale gegen Paraguay). Die Nationalmannschaft hat übrigens zwei Spitznamen: Charrúas (altes Indianervolk aus Uruguay) und La Celeste (die Himmelblauen).

Die Uruguayer sind ziemlich sportbegeistert. Auch hierzulande sind die Urus bekannt durch ihre Fußballnationalmannschaft, die immerhin 1930 und 1950 Weltmeister wurde. Auch in letzter Zeit war Uruguay bei Weltmeisterschaften dabei, allerdings nicht immer ganz so erfolgreich, wobei es in Südamerika jederzeit für eine Überraschung gut ist und immer besonders motiviert gegen die "Großen" Brasilien und Argentinien aufspielt.

Den Copa America haben die Urus auch schon einige Male nach Montevideo geholt. Neben diesem Sport gibt es auch einige, die Basketball oder eine besondere Form des Polo, das Pato der Gauchos spielen.

Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika wurden die Urus sogar Vierter, nachdem sie im Halbfinale den Niederlanden und später im Spiel um Platz 3 Deutschland mit 2:3 knapp unterlag. Weitere beliebte Sportarten in Uruguay sind übrigens noch Basketball, Rugby ("Los Teros" nennt man die Nationalmannschaft), Pato (zwei Mannschaften auf Pferden kämpfen um eine Lederente), Criolla (uruguayisches Rodeo). 

Im Basketball gewinnt Uruguay regelmäßig gute Platzierungen und sogar Medaillen bei der amerikanischen Basketballmeisterschaft. Außerdem gewann man in dieser sportart Bronze bei den olympischen Spielen 1952 und 1956.  

Außerdem wird vereinzelt Polo und Springreiten ausgeübt. Meist von wohlhabenderen Zeitgenossen. Boccia haben die italienischen und spanischen Einwanderer mitgrebracht. Es zählt zu den vielen Freizeitsportarten, genauso wie einige Wassersportarten und Reiten.

Der Tango entstand um 1880 in der La-Plata Region, insbesondere in Montevideo und Buenos Aires. Der Tango ist sowohl Tanz als auch Musikrichtung. Seit September 2009 zählt er zum UNESCO Kulturerbe der Menschheit.

Der ursprüngliche Tango wurde durch Regeln später zum Standardtango und Teil des Welttanzprogramms. Der weniger reglementierte Tango dagegen wird weltweit gerne auch Tango Argentino genannt. Wie so oft hat man also nach dem weltweiten Siegeszug des Tanzes Uruguay übersehen und schreibt die Entwicklung namentlich den Argentiniern zu.

In Argentinien und Uruguay spricht man im übrigen nur schlicht vom "Tango". Und wer einmal in Montevideo war, der kann gut nachvollziehen warum dieser Tanz mindestens so uruguayisch wie argentinisch ist!

Für seine Größe hat Uruguay ein gutes Netz an Golfplätzen. Mit seiner grünen und ebenen bis hügeligen Landschaft und den vielen Wasservorräten ist das kleine Land allerdings auch ein ideales Reiseziel für Golfliebhaber und -Sportler. Uruguay ist geradezu prädestiniert für den Golfsport.

Egal ob man Plätze an einem Berg, Fluß oder am Meer bevorzugt, Uruguay bieten dies alles. Die Golpfätze sind über das ganze Land verteilt und ermöglichen das Spielen auch im Urlaub. Es gibt auch die Möglichkeit das Land schwerpunktmäßig als Golfer zu erkunden. Golfanlagen sind in:

Montevideo (Club de Golf del Uruguay, Club de Golf del Cerro)
Punta del Este (Cantegril Country Club, Club del Lago Golf, La Barra Golf Club)
Canelones (La Tahona Golf Club)
Four Seasons Golf Club, Carmelo
Colonia del Sacramento (Sheraton Golf & SPA Resort)
Río Negro (Fray Bentos Golf Club)

 

Nationalhymne

Die Nationalhymne von Uruguay heißt Orientales la Patria o la Tumba. Der Text stammt von Francisco Esteban Acuña de Figueroa. Dieser ist auch der Verfasser der Hymne von Paraguay.

Die Hymne hat viele Strophen hier die ersten vier:

Orientales la Patria o la Tumba!
Libertad o con gloria morir!
Es el voto que el alma pronuncia,
Y que heroicos sabremos cumplir!

|Libertad, libertad Orientales!
Ese grito a la Patria salvó
Que a sus bravos en fieras batallas
De entusiasmo sublime inflamó.|
De este don sacrosanto la gloria
Merecimos tiranos temblad!
Libertad en la lid clamaremos,
Y muriendo, también libertad!

Dominado la Iberia dos mundos
Ostentaba sus altivo poder,
Y a sus plantas cautivo yacía
El Oriente sin nombre ni ser;
Mas, repente sus hierros trozando
Ante el dogma que Mayo inspiró,
Entre libres, déspotas fieros,
Un abismo sin puente se vió.

Su trozada cadena por armas,
Por escudo su pecho en la lid,
De su arrojo soberbio temblaron
Los feudales campeones del Cid:
En los valles, montañas y selvas
Se acometen con muda altivez,
Retumbando con fiero estampido
Las cavernas y el cielo a la vez.

 

Deutsche in Uruguay

Uruguay hat vielen deutschsprachigen Zuwanderern eine neue Heimat geboten. Ab 1850 verstärkte sich die Einwanderung und es kamen mehr und mehr Deutsche und Deutschsprachige in das kleine südamerikanische Land.

Besonders im Süden und Osten kauften sie Estancias auf und siedelten sich dort zwecks Landwirtschaft an. Verschiedene Namen zeugen davon wie Alemannia, Nuevo Berlin und Nueva Germania. Nueva Helvetica (Colonia Suiza) geht auf eine Gründung von Schweizern 1862 zurück.

Natürlich kamen auch Österreicher und andere deutschsprachige Personen (Elsässer) ins Land. Vor, im und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen ebenfalls viele Menschen aus Deutschland hier an. Bis heute sind einige zehntausend Menschen in Uruguay deutscher Abstammung.

Damit bildet diese Volksgruppe einer der stärksten Zuwanderergruppen im Land, wenn auch deutlich hinter den Uruguayern italienischer und spanischer Abstammung. Auch das Goethe-Institut (Montevideo) ist hier aktiv. Es gibt deutsche Zeitungen, Vereine, Schulen und Kindergärten.

 

Feiertage

Uruguay hat einige Feiertage über das Jahr hinweg. Neben einigen lokalen Festtagen, sind folgende Tage in der Regel landesweit vorgegeben:

01.01. Neujahrstag
06.01. Hl. Drei Könige
 
Dazu kommen zwei Karnevalstage,  Gründonnerstag und der Karfreitag.
Im April ein Feiertag für Expedition der 33 Orientalen
 
01.05. Tag der Arbeit
    05. Schlacht von Las Piedras
19.06. Geburt von General Jose Artigas
18.07. Tag der Verfassung
25.08. Unabhängigkeitstag
11.10. Kolumbustag (Día de la Raza)
02.11. Allerseelen
25.12. Weihnachtstag

 

Küche

Generell wird in Uruguay weniger Wert auf Frühstück und Mittagessen gelegt. Auch darin ähnelt das Land also ganz den mediterranen Ländern Europas. Die Küche des Landes ist außerdem stark beeinflußt von italienischen und spanischen Traditionen.

Aus Italien kommen Elemente wie Pizza und Pasta, aus Spanien die traditonelle Küche mit Meeresfrüchten und Rindfleisch. Die Uruguayer sind wie die Argentinier Freunde und Meister des Grillens. Das bietet sich schließlich auch an, ist doch das Rindfleisch der Viehherden auf den dortigen Naturweiden ideal geeignet. Besonders bekannt ist Asado, eine spezielle Variante des Grillens auf dem Holzkohlegrill. Man kann es mit verschiedenen Fleischsorten ausführen.

Der Chivito ist eine Art Burger mit einer dünnen Scheibe mit saftigem Rindfleisch. Verbreitet allerdings nicht jedermanns Sache sind Innereien, die ebenfalls gegrillt werden. Als Nachtisch gibt es oft Süßspeisen wie Kuchen oder Eis mit Dulche de leche (Milch-Karamell). Getrunken wird gerne Mate-Tee oder Clericó (Mischung aus Schaumwein, Saft und Früchten). Es gibt übrigens auch Wein aus Uruguay, den man einmal probieren sollte, sofern man die Möglichkeit hat.

Auch in Uruguay ist der Mate-Tee eine Art Nationalgetränk. Gewonnen wir er aus dem Mate Strauch bzw. Mate-Baum, der in Südamerika beheimatet ist. Schon die Ureinwohner Südamerikas konsumierten Mate. Heute sind die größten Anbaugebiete in Brasilien (Rio Grande do Sul), Argentinien, Paraguay und Uruguay.

In diesen Ländern wird der Mate-Tee auch regelmäßig getrunken. Dabei geht der Konsum durch alle gesellschaftlichen Schichten und Bereich. Im Alltag trifft man oft auch Menschen, die Thermoskannen in der Hand haben. Das sind in der Regel Matetrinker.

Der Export von Mate ist eher gering, da diese Eigenart nur in wenigen anderen Ländern und Regionen noch nennenswert betrieben wird. Ausnahmen sind z.B. die Kanaren, der Libanon und Syrien. In anderen südamerikanischen Staaten wie Bolivien und Peru werden auch andere Aufgussgetränke generell als Mate bezeichnet. Bevor man diese trinkt, sollte man unbedingt klären, was da konkret aufgegossen wurde!

 

Uruguayische Riviera

Die Uruguayische Riviera ist eine der touristischen Highlights von Uruguay. Sie beginnt östlich von Montevideo und beinhaltet herrliche Sandstrände, Felsküste und Dünenlandschaften. Hier ist im Sommer Saison und besonders auch die argentinischen Nachbarn schätzen diese Region.

An diesem Küstenabschnitt liegt auch, ca. 140 km von Montevideo entfernt, das mondäne Punta del Este (kurz auch nur "Punta" genannt), die Perle Uruguys. Hier treffen sich die Stars und Sternchen der südamerikanischen Szene. Dementsprechend ist der Ort nicht unbedingt billig, allerdings auch mit guter Infrastruktur versehen. Punta liegt auf einer Halbinsel und hat ruhiges Wasser in Richtung Bucht und stärkere Wellen Richtung Atlantik aufzuweisen. Langeweile kommt hier nicht auf, denn man findet Restaurants, teure Hotels und viele Geschäfte der teureren Liga.

Die Strände und Sanddünen liegen attraktiv von Kiefern gesäumt vor den Parks und gepflegten Gartenanlagen der Villen und Ferienhäuser. Hier läßt sich gut leben und erholen! Weitere bekannte und gediegende Orte, die sich wie Perlen an der Küste entlangsäumen sind u.a. Carrasco, Atlántida und Piríapolis.

 

José Gervasio Artigas

Der Name José Gervasio Artigas steht wie kein anderer für den Unabhängigkeitskamp der Uruguayer. Er ist der Nationalheld Uruguays und war ein bedeutender General, sein Antlitz ziert viele Plätze in Uruguay. Geboren wurde er 1764 in Montevideo, er starb 1850 in Paraguay, nahe Asuncion.

Artigas führte den Unabhängigkeitskampf gegen die spanische Kolonialmacht und man nannte ihn auch Jefe de los Orientales (Führer der Östlichen, gemeint ist Uruguay als Land östlich des Flußes Uruguay). Nach der Besetzung von Montevideo durch portugiesisch-brasilianische Truppen flüchtete er nach Paraguay.

Er war bekannt für seine revolutionären Ideen, seinem Wunsch nach einem südamerikanischem Bundesstaat nach US-amerikanischem Vorbild und seine freiheitlichen Ideen. Unter ihm wurde auch eine Agragreform durchgeführt, wo die armen Landbewohner auf Kosten der Großgrundbesitzer Land erhielten.

Er gilt noch heute als Freiheitskämpfer und wird nicht nur in Uruguay verehrt. Es gibt Standbilder in Santiago de Chile, New York und Washington D.C. von ihm. Der ehemalige Hauptbahnhof von Montevideo wurde auch nach ihm benannt.

 

Montevideo

Die Hauptstadt von Uruguay ist Montevideo. Mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern (als Ballungsraum sogar fast 2 Millionen) ist sie das wirtschaftliche, kulturelle und administrative Zentrum des kleinen Landes. Montevideo gilt als eine der sichersten Städte Südamerikas und seine hohe Lebensqualität ist unbestritten.

Gegründet wurde die Stadt bereits am 24. Dezember 1726. Die City ist aufgeteilt in 59 Stadtteile (barrios). Viele (z.B. Pocitos) waren einst eigene Städte und wurden erst durch das immense Wachstum von Montevideo eingemeindet.

Das Klima ist hier besonders angenehm und vergleichbar mit dem in Südfrankreich. Die Stadt hat zahlreiche Städtepartnerschaften darunter auch das benachbarte Buenos Aires in Argentinien und Caracas in Venezuela.

Montevideo hat einige Sehenswürdigkeiten wie das Teatro Solis, das bedeutenste Theater des Landes und eines der wichtigsten ganz Südamerikas. Daneben ist allerdings auch das Teatro El Galpón landesweit bekannt. Es gibt außerdem zahlreiche Museen in der Stadt wie das Museo Rómantico oder das Museo Torres García im Stadtteil Ciudas Vieja. Sehenswert sind auch das Museo de Carnaval, das Museo de Arte Contemporáneo und natürlich das Museo Histórico Nacional (mit einigen alten, traditionellen Wohnhäusern) und das das Museo Municipal de Bellas Artes „Juan Manuel Blanes“ mit dem schönen angrenzenden Japanischen Garten.

Ein besonderes Museum ist das Museo del Gaucho, hier wird einem der Gaucho, seine Arbeit und sein Leben vorgestellt. Mit vielen Ausstellungsstücken bekommt man einen guten Einblick in das Leben der uruguayischen Gauchos.  

Der Jardín Botánico Profesor Atilio Lombardo ist ein Botanischer Garten in der Stadt. Da Montevideo Hauptstadtfunktion hat, gibt es auch viele repräsentative Bauwerke und Paläste hier. Erwähnenswert sind u.a. der Palacio Estevez, Palacio Piria, Torre Ejecutiva (Sitz des Präsidenten) und das höchste Gebäude des Landes der Torre de las Telecomunicaciones (157 m). Von dort hat man einen schönen Überblick über Montevideo.

Daneben gibt es in der Stadt einige bedeutende Kirchen und die Kathedrale. Das ganze Jahr über finden zahlreiche Events und Sportveranstaltungen statt. Es gibt einige Sportstadien, sowie Parks und Plätze mit entsprechende Märkten. Im Prado-Park steht ein Denkmal als Postkutsche (La Diligencia) und eines, dass an die Charrua-Indianer errinert. Hier finden auch zahlreiche Events statt. Spielkasinos sind im Hotel Carrasco und im Parque Hotel. Im Parque Batlle y Ordóñez steht das Estado Centenario (1930 erbaut). Hier wurde das erste Endspiel einer Fußball-WM ausgetragen. Im Park steht auch das Monument La Carreta.

Weitere interessante Parks sind u.a. der Parque del Cerro (Panoramaaussicht vom Cerro-Berg mit Museo Militar General Artigas) Parque Lecocq, Parque Rivera und der Parque Rodó. Montevideo ist also durchaus eine grüne Stadt!

Als einer der schönsten Plätze der Stadt gilt die Plaza de Independencia mit dem Denkmal für den Nationalhelden General Artigas. Im Westen steht hier das alte Stadttor (Puerta de la Ciudadela). An diesem Platz steht auch südlich der Regierungspalast. Die  Avenida 18 de Julio beginnt am Palacio Salvo. Das Parlamentsgebäude (Palacio Legislativo) im neoklassizistischen Stil ist ebenfalls eine Besichtigung wert. Den Busbahnhof findet man an der Plaza de Libertad, genauso wie die Freiheitsstaue von Montevideo.

Die sind nur einige Sehenswürdigkeiten dieser aufregenden Stadt. Montevideo wird nie langweilig. Auch das Nachtleben ist beachtlich auch kulinarisch hat die Stadt einige gute Restaurant zu bieten. Wer nach dem Abendessen noch tanzen möchte, findet Tanzbars und Diskotheken, so dass ihm die Stadt sicher nicht langweilig wird.

 

Punta del Este

Etwa 140 km östlich von Montevideo befindet sich der bekannte Badeort Punta del Este (auch gerne kurz  schlicht "Punta" genannt). Hier leben knapp 20.000 Einwohner aber in den Sommermonaten vergrößert sich der Ort durch Feriengäste aus Argentinien, Brasilien und anderen Teilen Uruguays deutlich. Der Ort ist auch bekannt für seine schönen Sonnenuntergänge.

Seit 1986 ist die Stadt sogar über den internationalen Flughafen Capitán de Corbeta Carlos A. Curbelo International Airport direkt erreichbar. Es gibt Busverbindungen nach Montevideo, außerdem hat die Stadt einen schönen Yachthafen.

Die Stadt liegt auf einer Halbinsel wobei das Meer zum Atlantik hin mehr Wellen hat als zur Bucht. An dieser Stelle gibt es herrliche Sandstrände, wobei sich diese in die Playa Mansa (zum Fluß) und Playa Brava (zum Atlantik) unterscheiden. Hier entstanden in den letzten Jahrzehnten Hotels, Villen und viele Ferienhäuser. Das Strandbad gilt als einer der mondänsten Badeort ganz Südamerikas und hier findet man viele Stars und Sternchen der südamerikanischen Szene. Wahrzeichen sind Los Dedos (die Finger), eine Handskulptur die am Strand besichtigt werden kann.

In Punta del Este mündet der breite Rio de la Plata in den Atlantik und ist mit ca. 220 km hier der breiteste Strom der Welt. Wassersportlicher lieben die Insel Gorriti, die zwar unbewohnt aber touristisch erschlossen ist. Auflugsfahrten bieten sich auch zu der unweiten Isla de Lobos ein, wo ein große Seelöwenkolonie beheimatet ist.

 

Sprache

Offizielle Sprache in Uruguay ist Spanisch (Castellano). Allerdings wird in Uruguay durchaus ein eigener Dialekt gesprochen, das als Río-de-la-Plata-Spanisch bezeichnet wird. Diese Variante wird auch in Argentinien gesprochen und gilt als die entfernteste Variante des modernen Castellano.

Durch die unterschiedliche Aussprache und sogar verschiedene Bedeutungen von Substantiven kommt es regelmäßig zu Missverständnissen zwischen Uruguayern und anderen Spanisch sprechenden Personen aus lateinamerikanischen Ländern. Auch in der Grammatik gibt es Unterschiede.

Ein Grund für die andere Aussprache liegt auch an der großen Einwanderergruppe aus Italien. Durch die Grenze zu Brasilien hat auch das Portugiesische Einfluß auf den Dialekt in Uruguay genommen. In der Grenzregion wird im Übrigen eine Mischsprache namens Portuñol gesprochen. Eine andere Bezeichnung ist auch Fronterizo.

Verbreitet Fremdsprachen in Uruguay sind Italienisch, Französisch seltener Englisch oder gar Deutsch. Natürlich gibt es auch Sprachkurse zum Erlernen der spanischen Sprache.

 

Tourismus

Der Tourismus gehört in Uruguay zu den aufstrebenden Wirtschaftssektoren. Besonderen Wert legt man Uruguay im Übrigen auf den Ökotourismus, man möchte das Land und seine Natur mit den wirtschaftlichen Interessen kombinieren. Die saubere Natur des Landes, ist die wichtigste Quelle für den Tourismus und dieser kann nur florieren, wenn sie erhalten bleibt.

Das Land bietet einige Vorteile, die es in die Waagschale werfen kann. Unter anderem ist seine Natur sauber und die romantischen Estancias bieten die Möglichkeit, das Leben der Landbewohner und Gauchos zu erleben.

Montevideo ist eine spannende Stadt und bietet ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten und kulturelle Erlebnisse. Daneben ist die Möglichkeit die frischen Produkte vom Land vor Ort zu essen äußerst reizvoll. Verschiedene Gerichte wie Asado sind Grillgerichte. Beim Asado werden verschiedene Fleischsorten auf dem Holzkohlegrill gegrillt.

Ein beliebter Badeort ist Punta del Este. Hier findet man herrliche Sandstrände und die High-Society Südamerikas, also viel Stoff für Reiseberichte. Außerdem Wahrzeichen wie die "Los Dedos", die Steinskulptur einer Hand und den Leuchtturm. Ausflüge werden zur Isla de Lobos angeboten, hier kann man die große Seelöwenkolonie beobachten. Die Isla Gorriti ist ein Treffpunkt für Wassersportler.

Uruguay hat einiges für den Tourismus zu bieten und wartet auf den interessierten Reisenden, der einen Urlaub in diesem Land verbringen möchte.

 

Gauchos

Die Gauchos sind die typischen Vertreter der viehzüchtenden Landbewohner in Uruguay aber auch Argentinien und Paraguay. In Montevideo hat man ihnen sogar ein eigenes Museum gewidmet, nämlich das Museo del Gaucho.

In der uruguayischen Volklore stehen sie ähnlich wie die Cowboys aus Nordamerika für die Tradition und die Erschließung des Landes. Auch heute ist der Begriff weltweit bekannt und wird auch im Tourismus Marketing der Länder hin und wieder eingesetzt.

Wer das Leben auf dem Land kennenlernen möchte, sollte einmal auf einer Estancia übernachten in der es Möglichkeiten gibt mit den heimischen Gauchos den Alltag zu erleben. Besonders empfehlenswert ist natürlich auch dann an einem Asado-Grillen teilzunehmen!

 

Einreise

Nach derzeitigem Stand benötigen Deutsche Staatsbürger bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum (August 2010). Auch der Kinderreisepass bzw. Kinderausweis wird anerkannt. Der Personalausweis alleine reicht allerdings nicht aus, um nach Uruguay einzureisen.

Bei der Einreise erhält man einen Einreisezettel, dieser wird bei der Ausreise wieder abgegeben. Die Einreise nach Uruguay kann von einigen europäischen Flughäfen als Direktflug erfolgen. Bekanntester Flughafen ist der Aeropuerto Internacional de Carrasco nahe Montevideo.

Die Einreise nach Uruguay ist natürlich auch über die Grenzübergänge der Nachbarländer per Auto oder Bus möglich. Aktuelle Informationen zur Einreise nach Uruguay findet man auf den Seiten vom Auswärtigen Amt. Die Seite sollte man vor der Einreise auf jeden Fall besuchen, um auf dem aktuellen Stand zu sein!

Viele Urlauber machen gerne einen Abstecher von Buenos Aires in Argentinien mit dem Schiff über den Rio de la Plata nach Uruguay. Besonders gerne wird ein Ausflug in das geschichtsträchtige Colonia del Sacramento in diesem Zusammenhang wahrgenommen. Diese Stadt hat heute etwas mehr als 21.000 Einwohner und gilt als älteste Stadt von Uruguay.

Vieles erinnert hier noch an die Portugiesen, die hier ebenfalls einmal herrschten und hier einen wichtigen Stützpunkt unterhielten. Die Altstadt von Colonia del Sacramento zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Uruguay bietet sich als als Transitland an um einen Reise nach Paraguay oder Brasilien zu machen, ebenso aus der anderen Richtung natürlich nach Argentinien oder Chile.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich das beachten der jeweiligen Einreisebestimmungen, die von Land zu Land auch in Südamerika variieren können. Generell gilt Uruguay als eines der am wenigsten von Korruption betroffenen Staaten Südamerikas, der frühere Name war nicht umsonst die "Schweiz Südamerikas".

Auch was die Einwanderung angeht ist Uruguay relativ liberal, die Einwanderungsbedingungen sind im Gegensatz zu vielen anderen Ländern auf der Welt durchaus noch zu erfüllen. Hierüber sollte man sich aber erst Gedanken machen, wenn man mehrmals in Uruguay gewesen ist und das Land kennengelernt hat. Die Anreise per Flugzeug wird in der Regel nicht über einen Direktflug erfolgen, sondern über ein oder mehrere Stopps (z.B. Sao Paulo). 

 

Wein

Uruguay ist zwar kein besonders bekanntes Weinland, im Gegensatz zu Chile, hat aber durchaus einige gute Tropfen vorzuweisen. Eigentlich auch logisch, immerhin sind Italiener und Spanier die größten Einwanderungsgruppen. Diese brachten den Wein und die Reben aus ihrer alten Heimat mit.

Ende des 18. Jahrhunderts wurden die ersten Pflanzen eingeführt und ab 1870 in den Handel gegeben. Die Weinanbaugebiete sind über das ganze Land verteilt, wobei ein Schwerpunkt im westlichen Landesteil und im Süden liegt. Fast 2/3 der Produktion erfolgt in Montevideo und im Departemento Canelones.

Bekanntester Wein aus Uruguay ist der Tannat, er ist auch die älteste Rebsorte. Er wird gerne zu den typischen Grillspeisen aber auch Wild getrunken. Angebaute Sorten sind u.a. auch Torrontés Riojano, Merlot, Cabernet Sauvignon, Chardonnay und  verschiedene Dessertweine. Es gibt einige Weinkeller und Weingüter im Land und eine Verkostung sollte man als Freund des Getränkes des Dionysios mitmachen. 

Es wird übrigens gemunkelt, dass Uruguay nur deshalb auf dem internationalen Weinmarkt noch nicht so bekannt ist, weil die Uruguayos ihren exzellenten Wein am liebsten selber trinken. In der Tat wird der produzierte Wein in Uruguay hauptsächlich für den Konsum im eigenen Land erzeugt. 

Weißwein aus Uruguay ist ebenfalls sehr beliebt, wenn auch nicht so typisch für die Anbauregion. Dabei gibt es sehr interessante und fruchtige Noten, die durchaus einen Geschmack mit Äpfeln, Pfirsischen und Melonen kombinieren.

 

Oldtimer

Wie überall in Südamerika findet man auch in Uruguay noch alte Autos. Diese Oldtimer werden zum Teil noch aktiv als Gebrauchsfahrzeuge genutzt. Wer also für die guten alten Zeiten schwärmt und die Autos aus der Vergangenheit liebt, wird in Uruguay sicherlich so manches Objekt zu seiner Begeisterung finden. Weit verbreitet sind übrigens die alten Fordmodelle (z.B. der Ford A).

Oft haben sich schon Reisende in einen Oldtimer verliebt, diesen gekauft und nach Europa gebracht. Es gibt mittlerweile auch einige Anbieter die in diesem Nischensegment tätig sind und Autos aus Uruguay importieren.

Je nachdem wie der Währungskurs steht, kann man durchaus ein Schnäppchen machen. Für Liebhaber können solche Angebote sher interessant sein. Egal ob man sich einen nicht mehr fahrtüchtigen Wagen kauft  und ihn wiederherstellt oder einen sorgfältig restaurierten Oldtimer. In Deutschland wird man sicherlich  mit einem derartigen Fahrzeug die Blicke auf sich ziehen!

 

Mercosur

Der Mercosur (portugiesisch: Mercosul) ist der gemeinsame Markt Südamerikas. Grundlage der Gemeinschaft war der Vertrag von Asuncion (Paraguay) vom 26. März 1991. Vollmitglieder sind Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela (formell noch nicht aufgenommen).

Assoziierte Staaten sind Chile, Bolivien, Peru, Kolumbien und Ecuador. Bolivien hat mehrfach Interesse an einer Vollmitgliedschaft bekundet. Arbeitssprache sind Spanisch und Portugiesisch. Der Hauptsitz der Gemeinschaft befindet sich in Montevideo.

Der Binnemarkt des Mercosur umfasst mehr als 260 Millionen Menschen. Geplant ist auch eine gesamte Amerikanische Freihandelszone zu schaffen (FTAA). Hier gibt es aber noch eine Gegensätze und Hürden  der südamerikanischen Staaten insbesondere zu den USA zu überwinden.

 

Thermalquellen

Im Norden von Uruguay bietet das Land ideale Bedingungen für einen Erholungs- und Wellnessaufenthalt, denn hier befinden sich wohltuende Thermalquellen. Hier zwischen den Flußlandschaften, Auen und grünen Ebenen kann man in dem dünn besiedelten Land die Natur auf neuen Wegen erfahren und relaxen.

Bekannte Thermalquellen sind in Almirón (einzige Salzwasserquellen, eingebettet zwischen Hügeln und Wäldern), Arapey (Salto), Daymán (therapeutisch mit dem Hydrothermal Complex, in der Nähe befindet sich auch der für Familien interessante Aquapark Acuamanía), Guaviyú (Palmen und exotisches Flair mit sehr mineralhaltigem Wasser) und die Salto Grande Thermalquellen (riesiges Gelände als Teil des Hotel Horacio Quiroga nahe einem See, größter Wasserpark Südamerikas mit Kurbereich, Spaßzonen und Events).

Etwas besonderes ist sind auch die Thermen von San Nicanor, denn sie befinden sich auf einer Ranch. Eine ideale Kombination aus Natur, Ranch und Erholung wartet hier auf die Besucher. Hier kann man auch übernachten, sowie auf dem Rücken der Pferde die interessante Landschaft entdecken, sowie an Wanderungen teilnehmen.

 

Isla de Lobos

Die Isla de Lobos ist mit der Fähre von Punta del Este gut zu erreichen. Sie ist ca. 9 km vom Ferienort entfernt und ist ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Sie darf zwar nicht betreten werden, aber trotzdem ist sie eine besondere Attraktion.

Hier leben nämlich etwa 200.000 Seehunde, Seelöwen und Seeelefanten. Diese Population stellt damit die größte Kolonie dieser Tiere in ganz Südamerika. Die Beobachtung der Tiere ist ein besonderes Highligt und erfolgt von den Auslugsbooten aus. Auf der Insel leben auch viele Vogelarten, die Insel ist also auch ausgesprochen interessante für Ornithologen.

Ein weiterer Blickfang ist auch der 59 m hohe Leuchtturm, der das einzige Bauwerk auf der Insel darstellt. Er wird unterhalten von der Marine des Landes.

 

Isla Gorriti

Die Isla Gorriti liegt in der Bucht von Maldonado im Río de la Plata kurz vor dessen Einmündung in den Atlantik. Hier am breitesten Fluß der Erde findet man eine schöne Insel, die ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner von Punta del Este oder Reisenden darstellt.

Die Insel ist nicht besonders groß, sie hat eine Länge von 1,7 km und ist an ihrer schmalsten Stelle nur 160 m breit (an der breiteste immerhin 700 m). Benannt wurde die Insel nach Francisco Gorriti, einem Oberst aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieges gegen die Spanier.

Die Isla Gorriti ist mit einem Pinienwald bedeckt und es gibt zwei Strände, den Playa Honda im Westen und den Puerto Jardín im Norden. Die Insel kann mit Ausflugsbooten von Punta del Este erreicht werden und Wandermöglichkeiten.

Außerdem gibt es einige historische Überbleibsel aus dem 18. Jahrhundert (Bauruinen und alte Kanonen) auf der Insel. Man kann auch Wasserpsort betreiben und den vielen Segelbooten zuschauen, die auch gerne hier halt machen.

 

Auswandern

Auswandern nach Uruguay galt lange als Geheimtipp. Das kleine Land in Südamerika ist erstaunlich stabil und nicht so überlaufen wie andere Einwanderungsländer.  Im Vergleich zu Ländern wie USA, Kanada oder Neuseeland hat man hier auch recht gute Bedingungen um an eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung  zu erhalten. Uruguay hat niedrige Lebenshaltungskosten und ist steuerlich zum Teil sehr attrativ da es niedrige Steuern hat.

Auslandseinkünfte profitieren von den in Uruguay geltenden Territorialprinzip. Immobilien sind ebenfalls im Vergleich zu anderen Ländern erschwinglich. Wer also die engen Städte mit den knappen Neubaugebieten in Deutschland leid ist, hat hier gute Karten, denn Land ist hier meist noch sehr günstig zu haben. Dazu kommt ein Klima, dass ebenfalls mediterran und angenehm ist. Dies alles hat auch aus Uruguay ein beliebtes Einwanderungsland gemacht.

Die Kriminalität ist ebenfalls relativ niedrig und Uruguay wird immer noch gerne die "Schweiz Südamerikas" genannt. Auch das Gesundheitssystem ist im Vergleich zu anderen Ländern gut., Korruption ist  in der Verwaltung kaum verbreitet. Dadurch gehört das Land sicherlich zu den lateinamerikanischen Ländern, die am attraktivsten als Auswanderungsland sind.

Letzendlich sollte eine Einwanderung jedoch gut überlegt sein und man sollte das Land kennen. Auch in Uruguay gibt es eine ganze Reihe Nachteile und auch hier findet man leider nicht das Paradies auf Erden. Die Amtssprache Spanisch sollte ebenfalls beherrscht werden und man sollte Uruguay und die Mentalität der Uruguayer schon durch Reisen kennengelernt haben.