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Sicherheit auf Reisen

 

Ein wichtiger Aspekt zum Thema Reisen ist natürlich auch die Sicherheit. Dabei ist die Sicherheitslage in jedem Land eine andere und selbst innerhalb einzelner Staaten gibt es große Unterschiede. Meist ist die Kriminalität in den Städten höher als auf dem Land.

wirbelsturm

Hurrikan Mitch

 

Kriminalität im Reiseland

Dabei ist aber nicht jede Großstadt komplett gefährlich einzustufen, sondern gibt es in der Regel Problemviertel und Vororte. In diesen sollte man, wenn überhaupt, nur mit ortskundiger Begleitung ein- und umherreisen. Ein Beispiel dafür sind z.B. einige Townships in den Städten Südafrikas. Aber auch in Südamerika und anderen afrikanischen Ländern ist diese Problematik verstärkt zu beachten.

Generell gilt, dass man in vielen Ländern der Erde als Tourist aus Europa oder Nordamerika automatisch reicher ist, als die einheimischen Bevölkerung. Das wissen natürlich die Einheimischen und so ist es naheliegend, dass einige nicht unbedingt legale Mittel einsetzen, um an Ihrem Reichtum teilzuhaben. Es gibt Städte aber auch kleinere Orte, bei denen man generell bei Dunkelheit nicht mehr unterwegs sein sollte. Auch öffentliche Verkehrsmittel aber auch individuelle Taxis können gefährlich für den Reisenden sein.

Ganz wichtig ist die bekannte Verhaltensregel, die leider immer wieder vergessen wird: Tragen Sie als Tourist Ihren Reichtum nicht zur Schau! Schmuck, goldene Uhren und dicke Geldbörsen gehören nicht auf die Reise und wenn, dann in den Hotelsafe (sofern das Hotel vertrauenswürdig ist). Prolliges Auftreten kann gefährlich oder sogar tödlich enden.

 

Sitten, Gebräuche, Recht, Demokratie und Mentalität

Natürlich sind auch die Sitten und Gebräuche des Gastlandes zu respektieren. Dies gilt insbesondere für religiöse Gewohnheiten. Auch die Mentalität ist weltweit mehr als unterschiedlich. Dies stellt man sehr schnell als deutscher Tourist in Südeuropa fest und noch deutlicher werden die Unterschiede zwischen Nordeuropäern und Afrika, Asien und Lateinamerika.

Vieles wird im Süden gelassener gesehen, anderes dagegen kann wesentlich emotionaler eingeschätzt werden als hierzulande.  Auch Flirten ist mit Vorsicht anzugehen und in manchen Ländern und Kulturen wird vieles wesentlich ernster und verbindlicher ausgelegt als im liberalen Westen. Auch die Verkehrsregeln und insbesondere die Mentalität sie einzuhalten sind international sehr verschieden. Im Zweifel sollte man sich auch wenn es schwerfällt defensiv verhalten.

Straftaten und Strafdelikte werden weltweitl sehr unterschiedlich verfolgt und geahndet. In manchen Ländern werden Drogendelikte schärfer verfolgt und drakonisch bestraft. Manche Staaten verhängen für Straftaten mit Drogen aber auch Steuerhinterziehung die Todesstrafe. Es gibt immer noch viele Länder, in denen die Todesstrafe vollstreckt wird, darunter auch einige beliebte Urlaubsländer.

Auch die Demokratie und die Presse- und Meinungsfreiheit ist wahrlich nicht überall so ausgeprägt wie in Deutschland. Die Situation des Gastlandes sollte in dieser Hinsicht im groben bekannt sein. Mit politischen Meinungsäußerungen sollte man generell weltweit vorsichtig sein.

 

Sprache öffent viele Türen

Egal wo man sich befindet, wenn man die Landessprache oder die "Lingua franca" beherrscht (das muss nicht immer die offizielle Amtssprache sein!) hat man es immer einfacher. Deutsch ist neben Deutschland auch in Österreich und weiten Teilen der Schweiz offizielle Amtssprache. Auch in einigen Regionen in Europa hat es einen offiziellen Status oder ist zumindest als Bildungssprache geläufig. Hierzu gehören Südtirol, Ostbelgien, Luxemburg, das Elsaß und Nordschleswig.

Außerhalb Europas wird es schon schwieriger. Nur in Namibia hat es einen offiziellen Status. In Südamerika (Paraguay, Brasilien), Russland und den USA ist es aber je nach Region durchaus verbreitet. Englisch ist aber die Weltsprache Nr. 1 und wer es beherrscht hat schon viel gewonnen. Aber es gibt auch Weltregionen wie Teile Afrikas (meist Französisch) und Südamerika (meist Spanisch) wo andere Sprachen, zum Teil auch einheimische, seltene Sprachen vorherrschen. In manchen asiatischen Ländern kommt man ebenfalls mit Englisch nicht immer weiter.

Man kann nicht von jedem Reiseland die Sprache beherrschen, aber meist kommt es schon gut an, wenn man die gängigsten Begriffe des Alltags verwendet.

 

Gesundheit

Auch die gesundheitlichen Voraussetzungen in manchen Urlaubsländern liegen meist deutlich unter dem deutschen Standard. Auch hier gilt sich im Vorfeld gut zu informieren und gegebenfalls Maßnahmen zu treffen. Eine Auslandskrankenversicherung kann hier sehr sinnvoll sein.

Natürlich sind auch notwendige Impfungen im Vorfeld rechtzeitig mit dem Arzt zu besprechen und durchzuführen. In vielen Länder gibt es außerdem giftige Tiere und Pflanzen. Insbesondere in den Tropen aber auch in anderen Regionen der Erde. Schlangen, Spinne, Frösche aber auch andere Insekten können lebensgefährlich sein. Auch hier ist es wichtig, im Vorfeld aufgeklärt zu sein und entsprechende Verhaltensweisen zu kennen.

Warnschilder auch an Stränden (wie Gefahr vor Quallen, Haien, Strömung, Verunreinigung) im Gastland sollten immer beachtet werden.

 

Naturkatastrophen

Eine große Gefahr geht auch von Naturkatastrophen aus. Hierzu zählen u.a. Erdbeben und Wirbelstürme wie Hurrikans, Tornados und Zyklone. Bekannte Erdbebengebiete befinden sich in Japan, Chile, Kalifornien und Neuseeland. Auch die Türkei, der Iran, Teile Mittelamerikas und der Himalaya sind aktive Gebiete. Dabei ist zu erwähnen, dass es auch in Europa Staaten mit relativ hoher Erdbebengefahr gibt wie z.B. Griechenland und Italien.

Dabei kann es regional durchaus unterschiedlich sein. Florida gilt als wenig anfällig für Erdbeben, im Gegensatz zur Westküste der USA. Erdbeben sind natürlich scher vorherzusagen. anders verhält es sich da mit den Wirbelstürmen. Diese haben durchaus Saison, so geht die Hurrikansaison in der Karibik und im Osten der USA von Anfang Juni bis Ende November. Wenn man die Wahl hat, sollte man die Reisezeit also entsprechend planen.

Auch Tsunamis, die Flutwellen nach Erd- und Seebeben können eine Gefahr für Länder darstellen, die selbst kaum mit Erdbeben zu tun haben. So gab es nach dem Seebeben im Indischen Ozean 2004 durch den folgenden Tsunami auch Tote und Verletzte auf den Seychellen und der ostafrikanischen Küste.

Man kann nicht alles vorhersehen, aber ein wenig Planung und Informationen kann nie schaden. Empfehlenswert sind diesbezüglich auch die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.