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Türkei - Urlaub zwischen Europa und Asien www.Reisemagazin24.net
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Türkei - Urlaub zwischen Europa und Asien

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Wer die Türkei bereist, macht Urlaub in einer geheimnisvollen Welt zwischen Europa und Orient. Hier an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien gibt es unglaublich viel zu entdecken. Dieses Reiseportal möchte Sie davon überzeugen, dass die Türkei ein guter Ort für Ihren Urlaub ist. Neben den Naturschönheiten, herrlichen Stränden und Küsten sowie Inseln gibt es auch viel Geschichte im Land zu entdecken. Ganz zu schweigen von der türkischen Badekultur und den Entspannungsmöglichkeiten im türkischen Hammam.

tuerkei flagge

Flagge der Türkei

Istanbul, die weltbekannte Kulturmetrople mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Topkapi-Palast und Hagia Sophia, sowie die Hauptstadt Ankara sind ebenfalls eine Reise wert. Antike Stätten wie Ephesos locken alljährlich Millionen von Reisenden in die Türkei. Das Archäologische Museum in Istanbul ist ebenfalls ein Ort um die bewegende Geschichte der Türkei zu erleben.

Beliebte Baderegionen sind die Türkische Riviera, Orte wie Antalya, Alanya und Side sind besonders beliebte Reiseziele. Auch Bodrum ist ein Badeort der Superlative mit regem Nachtleben und historischer Kreuzritterburg. Daneben hat die Türkei zahlreiche Stätten und Plätze, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wurden. Und dies alles bietet das Land zu moderaten Preisen an und nicht wenige sind überzeugt, dass hier das Preis-Leistungsverhältnis besonders beachtet wird. Exclusive Hotels mit fünf Sternen bieten Allinclusive-Angebote an, zu Preisen die an anderen Zielen des Mittelsmeers nur einfache Unterkünfte ohne Frühstück bieten.

Dazu kommt, dass die Türkei oft wesentlich grüner ist als viele denken, waldreiche Gebiete reichen zum Teil bis an die Küsten und vermitteln insbesondere außerhalb des Hochsommers ein Bild von üppiger, mediterraner Natur. Die Türken gelten dabei als besonders gastfreundlich und viele Reisende verbringen ihren Urlaub alljährlich bei ihren Freunden. Das Interesse der Türken an Deutschland ist auch traditionell groß, haben doch viele Verwandte in Almanya. Viele Menschen die man im Urlaub trifft haben bereits in Deutschland gelebt und besitzen Sprachkenntnisse, die sich für eine Tätigkeit im Tourismus und Fremdenverkehr qualifizieren. So fühl man sich schnell wohl in den Land, dass einem dazu eine hervorragende Küche zu bieten hat.

Die Buffets sind üppigst ausgestattet mit feinsten Kreationen des Orients aber auch mit internationalen Gerichten. Insbesondere Freunde des guten Essens wissen die Restaurants in den Ferienanlagen zu schätzen, die traditionelle Fleisch- und Fischgerichte, Salate, Gebäck und vieles mehr anbieten. Oft auch mit allabendlichen Animationsprogramm und folkloristischen Darbieten oder Bauchtanz. Die Ferienanlagen sind oft so weitläufig, dass man dem Animationsprogramm aber ebenso auch ungestört fernbleiben kann. So kann jeder individuell glücklich werden im Urlaub. Tagsüber bieten sich Fahren zu den imposanten Naturschönheiten des Landes an, oft verbunden mit Besuchen der viele antiken und archäologisch sehenswerten Stätten der Türkei. Baden, Tauchen, in der Sonne relaxen, Wassersport, Golf, Fahrradfahen, Klettern oder Wandern - dies alles ist in diesem Urlaubsland möglich.

Die Türkei, ein Land das man nicht nur einmal im Leben bereisen sollte!

 

Ein so riesiges Land wie die Türkei wird schnell unübersichtlich, daher hier ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Fakten über das Land zwischen den Kontinenten Europa und Asien:
 
Name     Republik Türkei bzw. Türkiye Cumhuriyeti
Staatsform     Parlamentarische Republik (seit 1923)
Kontinent     Asien/ Europa
Zeitzone     UTC +2/+3
Int. Telefonvorwahl     +90
Staatsfläche     ca. 814.500 qkm
Einwohner     ca. 78 Millionen
Hauptstadt     Ankara
weitere Städte     Istanbul (größte Stadt des Landes), Izmir, Bursa, Adana, Gaziantep, Konya, Antalya, Kayseri, Diyarbakir und Mersin.
Sprache(n)     Türkisch (Amtssprache), daneben sind u.a. auch Kurmandschi, Zazaki, Arabisch und Aserbaidschanisch verbreitet
Völker     meist Türken (ca. 80%), Minderheiten sind Kurden, Zaza, Tscherkessen, Bosniaken, Araber, Georgier, Armenier, Bulgaren und Griechen
Religionen     99 % Moslems (meist Sunniten), wenige Christen (Armenier, Griechen), Juden, Jesiden
Höchster Berg     5.137 m (Großer Ararat)
Längster Fluß     1.355 km Kizilirmak
Größter See     Van Gölü (3.713 qkm)
Küstenlänge     über 7.200 km (angrenzende Meere sind Mittelmeer, Ägäis, Marmarameer und Schwarzes Meer
Nachbarstaaten     Griechenland, Bulgarien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Iran, Irak und Syrien
Größte Inseln     Gökçeada 279 qkm, Marmara Adası, Bozcaada
Klima     Aufgrund der Größte und des Reliefs unterschiedlich. Mittelmeerklima an den Küsten, im Gebirge und im Landesinneren kontinentaler und kühler, zum Teil schneereiche Winter.
Naturkatastrophen     Erdbeben
Nationalfeiertag     23. Oktober (Ausrufung der Republik durch Mustafa Kemal)
Nationalhymne     Istiklal Marsi
Währung     Türkische Lira (TL)
Wirtschaftszweige     Textilien, Tourismus, Elektronik, Automobile
Mitgliedschaften     UNO, NATO, OECD, IWF, G-20, OIC, OSZE und (seit 2005) EU-Betrittskandidat
Internet-TLD     .tr
Kfz-Kennzeichen     TR

 

Klima

Das Klima in der Türkei ist aufgrund der Größe des Landes sehr unterschiedlich. Insbesondere die Ägäis und die Türkische Riviera sind aufgrund ihres milden und mediterranen Klimas ganzjährig als Reiseziel attraktiv. Genießen Sie Sonne und Strand ähnlich wie auf Mallorca oder in einem Ferienhaus in Korsika. Auch hier gedeihen Zitrusfrüchte, Olivenbäume und Wein. Niederschläge fallen meist in den Wintermonaten, im Sommer ist es eher trocken.

Im Bereich des Schwarzen Meeres ist die Küstenregion feuchter, hier werden Tee, Mais und Haselnüsse angebaut. Hier findet man üppige und feuchte Wälder. In den zentralen Gebieten im Binnenland und in den Gebirgen der Türkei herrscht ein eher kontinentales Klima mit heißen Sommern aber auch kalten, schneereichen Wintern.

Auch in der Türkei gibt es Wintersportzentren und Skifahren ist hier problemlos möglich. In den Gebirgsregion kann es zudem schnell zu einem Wetterwechsel kommen, auf den man bei seinen Wandertouren oder Ausflüge gerichtet sein sollte. Natürlich ist die ideale Reisezeit auch abhängig von den unterschiedlichen persönlichen Präferenzen, aber generell sind Frühling und Herbst natürlich angenehmer als Sommer oder Winter. Im Sommer kann es mitunter schon sehr heiß werden, was den Badeurlauber aber kaum stören mag. Im Frühling ist die Landschaft grüner und die Temperaturen besser für Ausflüge und Wanderungen.

 

Regionen

Ein so großes Land wie die Türkei wird natürlich stark von regionalen Einflüssen geprägt. Die Regionen des Landes sind daher landschaftlich als auch kulturell sehr vielseitig und unterschiedlich. Verwaltungstechnisch ist das Land in 81 Provinzen unterteilt, denen ein Gouverneur vorsteht. Diese gleidern sich in Landkreise und Gemeinden.

Zur Hauptstadt der Türkei wurde Ankara 1923 erklärt. Vorher unter den Osmanen war dies Istanbul, das jedoch nicht so zentral liegt. Ankara ist die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt im Zentrum Anatoliens. Hier ist das Klima trocken, die Sommer heiß, die Winter kalt aber schneereich. Hier liegt das Dienstleistuns- und industrielle Zentrum des Landes. Wirtschaftlich und kulturell hat weiterhin Istanbul die Nase vorn. Insbesondere auch im Bereich der Medien (TV, Radio, Zeitungen) ist Istanbul stark prägend für das ganze Land.

Hier am Bosporus am Eingang der Türkei, zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer ist das Klima milder und mediterran. als Metropolnregion ist Istanbul eine der größten Städte der Erde! Aufgrund der tektonischen Beschaffenheit ist aber gerade diese Region oft von Erdbeben betroffen. Die türkische Ägais wird städtisch stark von der drittgrößten City der Türkei, Izmir geprägt. Nach Istanbul hat die Stadt den zweitgrößten Hafen des Landes und ist auch in wirtschaftlicher Hinsicht bedeutend. Weitere regionale Metropolen sind u.a. Bursa, Diyarbakir (im Südosten), Adana, Gaziantep, Konya und die Urlaubermetropole Antalya.

Landschaftlich lässt sich das Land gliedern in die Bereiche Marmararegion (Europäischer Teil und asiatischer Teil um das Marmarameer mit Istanbul und den Dardanellen) mit hügeliger, waldreicher Landschaft und den Metropolen Istanbul und Bursa, Ägäisregion mit Izmir und den antiken Stätten wie Troja, Pergamon, Ephesus und Milet. Heri findet man Mittelmeervegetation mit Oliven, Zypressen und Wein. Die lange Küste der Türkei am Ufer des Schwarzen Meeres bildet die Schwarzmeer-Region, hier ist das Klima feuchter und kühler und es werden Tee, Tabak und Mais angebaut. Weite Feuchtwälder sind hier noch zu finden.

Die Mittelmeer-Region bildet die südliche Küste des Landes mit den bekannten Urlaubsorten. Hier werden Zitrussfrüchte und Baumwolle angebaut, Einfluss haben insbesondere die begrenzenden Gebirge Amanos- und Taurusgebirge. In der Mittelmeerregion befinden sich so namhafte Urlaubsorte wie Antalya, Side oder Alanya. Die von der deutschen Reiseveranstaltern in der Region Antalya erschlossene Bereich reicht im Süden bis Tekirova im Osten bis Alanya.

In Zentralanatolien findet man den berühmten Salzsee Tuz Gölü und starke Erhebungen mit kalten, kontinentalem Klima. zu diesem Bereich zählt auch Kappadokien mit seinen Felsenkirchen und Dörfern in Tuffstein, in Südostanatolien befinden sich die Flüsse Euphrat und Tigris, Bereich die historisch schon antike Hochkulturen prägten. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis in den Irak und nach Arabien.

 

Istanbul

Istanbul (die europäische Kulturhauptstadt 2010) ist die mit Abstand größte Stadt der Türkei und in vielerlei Hinsicht ein Brückenkopf zwischen Orient und Okzident. Sie gliedert sich in ganze 39 Stadtteile, die alle ihren eigenen Charakter haben und jeweils wie eine eigene Stadt wirken. 25 davon befindet sich in Europa, 14 in Asien. Hier begegnen sich also die Kontinente Europa und Asien und hier lebte man schon immer zwischen den Kulturen. Wirtschaftlich als auch kulturell ist Istanbul das Zentrum der Türkei.

Neben Türken leben hier Kurden, Zaza, Armenier, Juden, Bosporus-Deutsche, Griechen, Russen, Araber und andere Völker der Region. Istanbul ist eine der liberalsten Metropolen des Landes und viele Zeitungen und Fernsehsender haben hier ihren Sitz. Hier leben auch die meisten Christen in der Türkei und die weltoffenen Metropole hat viele Städtepartnerschaften weltweit u.a. mit Köln im Rheinland.

In Deutschland ist die türkische Metropole auch bekannt aus sportlicher Sicht, spielen hier doch Fenerbahçe Istanbul und Galatasaray Istanbul. Letztere beiden Vereine sind natürlich international nicht so bekannt wie die ersten beiden, spielen aber ebenfalls in der Süper Lig. Aber auch im Basketball und Volleyball macht man international auf sich aufmerksam, genauso wie durch den Grand Prix der Türkei im Istanbul Park Circuit. 

Verkehrstechnisch ist die Stadt gut vernetzt und bietet Flüghäfen, Bahnhöfe und dem Hafen Möglichkeiten in alle Richtungen sowohl ins In- und Ausland. Gerne wird es mittlerweile auch von Deutschland aus für Städtetouren, Studienreisen oder Klassenfahrten besucht. Sie verbindet Thrakien auf europäischer mit Anatolien aus asiatischer Seite. Sie liegt am Bosporus am Marmarameer, einem Bindeglied zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer. Leider ist die Stadt aufgrund ihrer geografischen Lage auch tektonisch kritisch zu betrachten und anfällig für Erdbeben.

Die historische Altstadt wurde aufgrund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Die zahlreichen Überbleibsel und Relikte der Vergangenheit bezeugen eine reiche Geschichte der vielen Völker wie Griechen, Römer, Byzantiner, Osmanen und heute Türken. Neben den vielen Moscheen findet man hier auch den Ökumenischen Patriarch von Konstantinopel mit seinem Sitz in der Stadt.

Klimatisch herrscht hier Mittelmeerklima, wobei es durchaus im Sommer sehr heiß und im Winter kalt werden kann. An einem milden Frühlings- oder Herbsttag dürfte man die Stadt am angenhemsten empfinden. Auf den nahem Prinzeninseln (Naherholungsgebiet für viele Istanbuler) findet man noch ein einzigartige Natur und weite Teile der Stadt sind ebenfalls grün und bieten Parks und Grünanlagen zur Erholung. Bekanntete Parks sind der Yildiz-Park mit den Sultansvillen und dem gleichnamigen Palast, der Gülhane-Park und Miniatürk (mit vielen Miniaturabbildungen wichtiger Bauwerke wie dem Felsendom in Jerusalem). Den höchsten Punkt Istanbuls findet man im Büyük Çamlica-Park auf 267 m).

Viele Museen bietet sich an, gerne besucht werden die Hagia Sophia, der Topkapi-Palast, das Museum für türkische und islamische Kunst, viele Kunstmuseen und Galerien, die Chora-Kirche, das Archäologische Museum, das Museum Istanbul Modern und der Dolmabahçe-Palast (u.a. früherer Sultanspalast). Zahlreiche Brücken verbinden die Stadtteile wie die Galatabrücke und die Atatürkbrücke sowie die sehr alte Kanuni-Sultan-Süleyman-Brücke (erbaut 1567). Beeindruckend ist auch der 236 m hohe Fernsehturm Endem. Überhaupt gibt es einige sehr hohe Gebäude in der Stadt wie das Hotel InterContinental, Sapphire of Istanbul und Diamond of Istanbul. Besonders bekannt ist auch das Denkmal der Republik am großen Taksim-Platz.

Auch Kultur wurde schon immer groß geschrieben, man findet hier Theater, Opern und Konzerte. Besonders bekannt ist das Show Center in Maslak, das Platz für riesige Events und Veranstaltungen bietet. Bekannte Orchester der Stadt sind das staatliche Sinfonieorchester und das Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra,  sehr beliebt ist auch die Staatsoper, die außerdem ein Ballett beinhaltet. Wer Opern mag, sollte einmal das Süreyya-Opernhaus  besuchen.

Das ganze Jahr über findet gut besuchte Events statt wie das Newroz Fest mit Open-Air, das internationale Musikfestival, das Filmfestival, der Istanbul Marathon und das Theaterfestival. Dazu kommt ein aufregendes Nachtleben mit Clubs, Diskotheken und Bars mit Livemusik und Folklore. Langweilig wird es in dieser pulsierenden Metropole jedenfalls nie, denn man trifft hier Menschen aus Europa, den USA und sogar aus Neuseeland!

 

Musik

In Puncto Musik gilt dem Grunde nach das Gleiche wie für die Türkei als Land: Vielseitigkeit. Die türkische Musik wurde und wird beinflusst von verschiedenen Kulturen und so findet man Elemente des Balkans, Arabiens und Indiens sowie Europas in seiner Musikwelt.

Besonders bekannt ist die Türkei heute für Ethno-Pop aber auch Rock- und Hardrock. Das türkische Musik auf dem internationalen Markt ankommt haben schon einige Künstler und Musiker aus dem Land am Bosporus bewiesen. Den Eurovision Song Contest 2003 gewann Sertab Erener mit ihrem Titel "Everyway that I can". Bekannte Künstler sind auch Yonca Evcimik, Tarkan, Mustafa Ceceli, Mustafa Sandal - nur um  exemplarisch einige Namen zu nennen.

Elemente von Folklore und traditioneller Musik werden gerne mit moderner Musik gemischt. Daraus entstehen Stilrichtungen wie anatolischer Rock, türkischer Hip Hop und Arabeske. Ein besonders bekanntest Instrument ist die Saz, ein typisches, langhalsiges Zupfinstrument.  Die Zurna ist dagegen ein Kegeloboe, Davul eine Rahmentrommel. Beide Instrumente komme gerne auf Hochzeiten zum Einsatz. Natürlich haben auch die Minderheiten der Türkei ihre eigenen Richtungen, so gibt es Aleviten und Romalieder. Eine eigene Musik haben auch die Mevlevi-Derwische.

 

Türkisch

Die Amtssprache der Türkei ist Türkisch. Aber nicht nur dort, ebenfalls Amtssprache ist es in Nordzypern, Zypern und regional auch in Mazedonien, dem Kosovo und Rumänien. Enge Verwandte des Türkischen sind Aserbaidschanisch und Turkmenisch. Weitere sog. Turkstaaten befinden sich in Zentralasien, dies sind Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan und Usbekistan.

Auch diese sind verwandt mit der Türkei. Türkisch gehört zum westoghusischen Zweig in der Gruppe der Turkssprachen. Diese sind wiederum Teil der Altaischen Sprachen. Neben den genannten Ländern gibt es auch zahlreiche Muttersprachler in den klassischen Auswanderungsländern der Türken, dies sind insbesondere Deutschland, Österreich, Schweiz und andere Staaten Westeuropas, Nordamerikas und Australien.

Das Institut für die türkische Sprache Türk Dil Kurumu gibt das offizielle Wörterbuch der türkischen Sprache (Büyük Türkçe Sözlük) heraus. Besonders viele Lehnwörter stammen aus dem Arabisch, Französischen und Persischen. Einige aber auch aus dem Englischen, Griechischen und Deutschen (z.B. dübel, hamster, kindergarten).

Es gibt im Türkischen einige besondere Buchstaben. Es gibt einige gute Möglichkeiten auch online einen Sprachkurs zu absolvieren. Natürlich können sehr viele Türken Deutsch oder auch Englisch. Es kommt aber in der Türkei wie überall immer gut an, wenn man ein paar Worte in der Landessprache beherrscht.

Einige Gruß-Floskeln für den Alltag:

Hallo = merhaba

Guten Morgen = günaydin

Guten Tag = iyi günler

Guten Abend = iyi geceler

Auf Wiedersehen = güle güle

 

Fauna und Flora

Die Fauna und Flora der Türkei ist für ein Mittelmeerland durchaus artenreich. Mehr als 1/4 des Landes besteht noch aus Wald. Besonders viele Pflanzenarten gibt es hier, ca. 9.000 Arten leben auf dem Staatsgebiet. Auffallend ist dabei der hohe Anteil endemischer Pflanzen, also Pflanzen die nur hier vorkommen.

Da das Klima im Süden insbesondere im Sommer trocken ist, gibt es hier Pflanzen wie immergrüne Hecken, Oliven- und Johannisbäume sowie eichen und Sträucher. An den Küsten findet man meist die typischen Mittelmeervegetation, angebaut werden regional auch Obst und Baumwolle. An der feuchteren Schwarzmeerküste auch Tee, Mais und Haselnüsse.

Nadelbäume, Sträucher und Kiefern findet man in den steppenartigen Landschaften.  In den Halbwüsten trifft man auf Gänsefußgewächse. In den trockenen und kalten Bereichen Nordostanatoliens findet man oft die Rotföhre (Waldkiefer). In den besonders trockenen Zonen sind auch Kakteen anzutreffen.  Die Libanonzeder steht in den Hochlagen, genauso wie Schwarzföhre und Kilikische Tanne.

Auch heute noch findet man in der Türkei Wölfe, Braunbären, Wildschweine und Luchse. Selten geworden sind Kamele, besonders zahlreich ist die Vogelwelt insbesondere in den Überwinterungsphasen. Dann trifft man Pelikane, Störche, Kormorane, Nachtigallen und Fasane an. Besonders bekannt bei Vogelfreunden ist der Kuscenneti-Nationalpark.
 

 

Sport

Auch in der Türkei ist, wie in vielen anderen Ländern, Fussball der beliebteste Sport. Die höchste Liga im Land ist die Turkcell Süper Lig. Erfolgreichste Vereinsmannschaften sind Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas aus Istanbul sowie Trabzonspor und Bursaspor.

Die türkische Nationalmannschaft ist in den letzen Jahren sehr erfolgreich aufgetreten. Der türkische Verband TFF (gegründet 1923) ist Mitglied in der europäischen UEFA, daher spielt die Türkei in den Qualifikationen gegen Mannschaften aus Europa.

Die erste WM-Teilnahme war 1954 in der Schweiz. Erst bei der WM 2002 (in Korea und Japan) nahm die Nationamannschaft der Türkei wieder an einer Endrunde teil. Nachdem man im Halbfinale gegen Brasilien mit 0:1 verlor, besiegte man im "kleinen Finale" Südkorea und wurde WM-Dritter. Ein großer Erfolg der von den Fans bejubelt wurde. Bei der EM

Neben Fussball sind auch andere Ballsportarten wie Basketball und Volleyball beliebt, es gibt aber auch Wasserball, Tennis, Handball und vieles mehr. Bei Olympischen Spielen holte man Medaillen in Disziplinen wie Leichtathletik, Ringen, Judo, Boxen, Gewichtheben und Taekwondo.

 

Küche

Die türkische Küche ist aus der Nomadenküche der türkischen Stämme entstanden und wurde maßgeblich von den Nachbarvölkern beeinflusst. Starke Einflüsse hat sie dabei von der arabischen, persischen, indischen und kurdischen Küche erhalten. Als moslemische Küche hält sich die Küche an die Speisevorschriften des Islam ein. Während man auf Schweinefleisch verzichtet wird Lamm, Kalb oder Rind gegessen.

Durch die vielen türkischen Zuwanderer in Deutschland gibt es heute vor allem in den Städten viele Möglichkeiten türkisch zu essen. Vor allem natürlich im preisgünstigen Imbiss- und Dönerbuden Angebot. Es gibt allerdings auch gehobene Restaurants mit orientalischer und türkischer Küche, die einem dann auch andere Seiten und die Vielfalt der Region vorstellen.

Natürlich haben die Osmanen auch die Küchen des Balkans beeinflusst. Typische türkische Gerichte sind Kebap (gegrilltes Fleisch) in der Form als Döner Kebap, Iskender Kebap oder Adana Kebap und Köfte (Frikadellen). Es gibt außerdem einige bekannte Eintöpfe und Suppen wie die Hochzeitssuppe oder die Rote Linsensuppe Mercimek corbasi. Etwas besonderes sind auch gefüllte Teigtaschen (Manti)

Als Salat isst man in der Türkei gerne den beliebten Hirtensalat, Raukensalat oder Auberginensalat. In Deutschland kennt man sie auch: die schmackhaften und mit Reis gefüllten Weinblätter. Natürlich gibt es auch eingelegte Oliven oder andere leckere Aufstriche, immer gerne mit mediterranen Gewürzen, Olivenöl und Knoblauch zubereitet.  Kleine Appetitanreger sind die vielen Möglichkeiten ein Meze zu probieren. Ein leckeres Getränk ist das auch in Deutschland erhältliche Joghurtgetränk Ayran. Als Süßspeise gibt es Baklava aber auch Sütlac (Milchreis) und andere Kleinigkeiten. Die türkische Pizza (Lahmacum) kann mit verschiedenen Zutaten gefüllt werden. Typisch für die Küche der Türkei ist auch das Fladenbort (Pide) und die beliebten Sesamkringel (Simit).

 

Auswandern

Gerade in den letzten Jahren wandern mehr und mehr Menschen auch in die Türkei aus. Insbesondere auch bei Deutschen ist das Land als neue Heimat gefragt. Dabei hat es von den Zahlen sogar klassische Einwanderungsländer zum Teil überholt.

Daneben wandern auch Aussiedler in die Türkei, also Menschen, die türkischer Abstammung sind und größtenteils in den Nachbarländern leben und noch die Sprache beherrschen. Dies sind insbesondere Einwohner aus Bulgarien und anderen Balkanstaaten, dem Iran, Ukraine und Griechenland.

Was macht die Türkei als Auswanderungsland aber so interessant? Generell tragen sicherlich das angenehme Klima, die landschaftlichen Schönheiten und Vielfalt, die Gastfreundschaft, die niedrigen Lebenshaltungskosten und der Reiz einer Heimat zwischen Orient und Okzident bei. Die Infrastruktur des Landes wurde besonders in vielen größeren Städten und Orten sowie in den touristischen Gebieten enorm verbessert. Zwar gibt es immer noch unterentwickelte Region aber beim Human Development Index der UNO rangiert das Land noch vor den Fidschi-Inseln in der Südsee, China, Thailand, Paraguay, Ägypten oder Südafrika. Auch rein rechtlich sind die Veraussetzungen in der Türkei seinen neuen Wohnsitz zu nehmen, leichter zur erreichen als in anderen Staaten.

Allerdings sollte man die Sprache nicht unterschätzen, denn die Amtssprache Türkisch sollte man beherrschen. Auch wenn Deutschkenntnisse weit verbreitet sind, kann man mit Türkisch natürlich nur wirklich integriert werden. Die Türkei ist ferner zwar seit 1924 ein laizistischer Staat, d.h. Staat und Religion sind getrennt, trotzdem ist das Land ein moslemisch dominiertes Land. Dazu kommt die andere Mentalität, die durchaus eine gewisse Anpassungsfähigkeit vorraussetzt um sich hier auch dauerhaft wohlzufühlen. Wer damit aber klar kommt, hat in der Türkei ein attraktives, bezahlbares und nicht allzu fernes Auswanderungsziel gefunden!

 

Typisch

Was ist typisch Türkisch? Dazu sollte man am besten selber in die Türkei fahren und sich ein Bild abseits von Klischee und Vorurteilen bilden. Als typisch Türkisch gelten sicherlich bei den meisten Menschen in Deutschland die Stichworte Bauchtanz, Döner, mediterrane Küche und Zaziki, Ethno-Pop, Kopftuch, Islam und Folklore.

Aber auch die Gastfreundschaft, die türkische Badekultur, die bunten und großen Hochzeitsfeiern, die reichhaltige Küche (die eben nicht nur aus Döner im Fladenbrot besteht sondern wesentlich vielseitiger ist), das moderne Istanbul mit selbstbewussten jungen Frauen und westlichen orientierten Medien sind typisch für dieses Land zwischen Orient und Okzident. Und auch der Gegensatz zwischen einem modernen, westlich orientierten Land und einem traditionellen, islamischen Land tritt oft zu Tage und kennzeichnet die Brücke Asiens.

Auch die einzelnen Völker in der Türkei, die als Minderheiten ihre eigenen Traditionen leben, geben den von ihnen bewohnten Regionen durchaus auch andere Erscheinungsbilder. Politisch sollte man wissen, dass die Türkei es nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg geschafft hat aus einem Osmanischen Reich mit Sultan, eine relativ moderne und laizistische Republik zu werden. Dies verdankt es noch heute insbesondere Mustafa Kemal (später Atatürk), der bis heute im Land verehrt wird.

Die türkische Mentalität, die mitunter sehr temperamentvoll ist, wird einem auch bei einem Fussballspiel (sei es ein Ligaspiel oder eines der Nationalmannschaft) bewusst werden. Der Stolz mit der das ganze Stadion die Nationalhymne singt, ist in gewisser Weise auch typisch. Trotzdem, am besten sollte man sich sein eigenes Bild machen, von dem was einem in der Türkei begegnet. Dabei wird man neben den Klischees auch bisher Verborgenens entdecken und zu schätzen wissen!

 

Geschichte

Die Geschichte der Türkei reicht weit in die Vergangenheit zurück. Insbesondere im Osten und in den Gebieten um Euphrat und Tigris waren in der Antike bereits Hochkulturen ansässig. Beirets zuvor waren in der Jungsteinzeit Menschen hier ansässig. Ein Zeugnis dafür ist z.B. Göbekli Tepe im Südosten der Türkei, die älteste bekannte Tempelanlage der Welt.

Es folgten u.a. die Kulturen der Assyrer, Hethiter, Lyder und Griechen. Im Westen findet man noch heute Hinweise auf die Mykenische Kultur. Für Archäologen ist die Türkei in jeglicher Hinsicht ein interessanter Ort, denn hier gibt es Museen aber auch Ausgrabungsstätten wie in Ephesus, Troja und Milet. Später folgten die Römer und danach wurde es nach der Reichssteilung ein Teil von Byzanz. Byzanz bzw. Ostrom wurde von Constantinopel aus regiert, dem heutigen Istanbul.

Im 11. Jahrhundert wanderte die Fürstendynastie der Seldschuken ein. Diese Türken kamen aus Zentralasien und Westchina. In der Schlacht von Mantzikert schulgen sie 1071 die Armee von Byzanz. Damit begann die Landnahme Anatoliens durch die Türken, die jedoch durch Mongolenangriffe geschwächt wurden. Um 1299 gründet Osman I. das Osmanische Reich. 1453 wurde Byzanz endgültig geschlagen und Constantinopel eingenommen.

Das Osmanische Reich drängte nun über den Balkan nach Europa, wurde jedoch 1683 in der Schlacht am Kahlenberg bei Wien von einem deutsch-polnischen Heer gestoppt. In der Folgezeit befreiten sich die Balkanstaaten wie Serbien, Bulgarien, Griechenland und Montenegro. Auch in Nordafrika setzen sich europäische Mächte mit Kolonien fest (Briten, Franzosen, Italiener). Daher kämpfte das Osmanische Reich mit den Mittelmächten Deutschand, Österreich-Ungarn und Bulgarien gegen die Entente cordiale bestehend aus Grossbritannein, Frankreich und Russland sowie später Italien.

Der Krieg endete 1918 mit der Niederlage der Mittelmächte, die Türkei sollte durch den Vertrag von Sévres massive Gebietsverluste erleiden. Griechenland sollte die Kontrolle über Ízmir erhalten, Italien sollte Adana und Frankreich Kilikien erhalten. Im Gebiet im Erzurum sollte ein armenischer Staat entstehen. Ab Mai 1919 wirde durch Mustafa Kemal (später Atatürk) der Widerstand gegen diese harten Bedingungen organisiert. Es folgten Kämpfe insbesondere gegen Griechenland das 1922 Ízmir wieder an die Türkei verlor. Im Vertrag von Lausanne wurde der vorherigen Friedensvertrag zum Teil revidiert.

Nachdem das Land wieder befreit von ausländischen Truppen war wurde 1923 die Republik ausgerufen und in der Folgezeit das Land von Mustafa Kemal modernisiert (Kemalismus). Das Land orientierte sich mehr an Europa und wurde Laizistisch (Religion und Staat wurden getrennt). Das Sultanat, das Kalifat und die Scharia wurden abgeschafft. Der gregorianische Kalender löste den islamischen Kalender ab. Auch die arabische Schrift wurde durch die Lateinische ersetzt.

Atatürk starb 1938 doch bis heute wurde die Modernisierung der Türkei von seinen Nachfolgern weiter vorangetrieben. 1945 wurde die Türkei Gründungsmitglied der UN, 1952 trat die Türkei der NATO bei. 1974 übernahm in Griechenland das Militär die Macht, es drohte der Anschluss Zyperns an Griechenland. Die Türkei entsandte Truppen nach Nordzypern und es kam zu Kämpfen. Nach dem Waffenstillstand war die Insel de facto geteilt in die Republik Zypern im Süden und die Türkische Republik Nordzypern. Auch in der Türkei intervenierte einige Male das Militär und verhängte das Kriegsrecht. 1982 wurde die neue Verfassung per Volksabstimmung angenommen. Insbesondere in den 1980er Jahren wurde der Kurdenkonflikt stärker, die PKK wurde bekämpft. Seit 1999 wurden weitere Reformen vorangetrieben, die den Weg der Türkei in die Europäische Union ebnen sollen. Seit 2005 hat die Türkei den Status eines Betrittskandidaten zur EU erhalten.

 

Wirtschaft

Wirtschaftlich hat die Türkei in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich gegenüber Europa aufgeholt. Allerdings gibt es noch immer deutliche Unterschiede zwischen dem Westen und Osten des Landes. Insbesondere der Bereich im äußersten Westen um Istanbul ist modern industrialisiert und hat hohe Kennzahlen im Vergleich zu den ländlichen Regionen des Ostens.

Zwischen der EU und dem Land besteht seit 1996 eine Zollunion. Der stärkste Sektor ist der Bereich Dienstleistungen, gefolgt von Industrie und Landwirtschaft. Die Landwirtschaft beschäft allerding zu ihrem Anteil an der Volkswirtschaft überdurchschnittliche viele Arbeitnehmer (fast 1/3).

Lange Jahre litt das Land unter einer starken Inflation der Türkischen Lira. Wichtige Wirtschafts- und Produktionszweige sind die Textil-, Automobil- und Maschinenindustrie. Importiert werden u.a. Erdöl und Erdgas. Außerdem spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Wichtige Handelspartner sind Deutschland, Russland, Italien und Großbritannien.

 

Aktivitäten

Ein so vielseitiges Land wie die Türkei bietet nahezu unendliche viele Möglichkeiten sich während eines Urlaubs zu betätigen. Aktivitäten und Möglichkeiten des sportlichen oder spielerischen Zeitvertreibes gibt es jedenfalls reichlich.

Wassersportler werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Die lange Küste des Landes mit den vielen Buchten und Inselchen bietet ideale Voraussetzungen für Wassersport. Baden, Sonnen und Schnorcheln sind  Betätigungen während eines Türkeiurlaubs, die noch mit einfachsten Mitteln bereits schöne Erlebnisse einbringen. Unter Wasser kann man interessante, subtropische Fische entdecken und sich an dem glasklaren Wasser des östlichen Mittelmeers erfreuen.

Wer sich gerne entspannt kann sich an den idyllischen Badebuchten und Stränden des Landes tun, er kann allerdings auch ins türkische Bade (Hammam) gehen und dort die alte Badekultur der Osmanen mit  anschließender Massage erleben.

Die Türkei liegt an den Meeren Marmarameer, Mittelmeer, Schwarzes Meer und Ägäis und bietet sich auch für Kreuzfahrten und Blaue Reisen an. Von Deck aus sieht die Küste wieder ganz anders auch und ein Zwischenstopp ermöglicht immer einen interessanten Landgang. Natürlich sind Ausflüge zu den historischen Stätten und archäologischen Ausgrabungen wie Troja, Ephesos und Milet ebenfalls immer interessant. Wer sich für Archäologie interessiert ist in der Türkei jedenfalls goldrichtig!

Auch der in Europa immer beliebter gewordene Sport Golf kann auf türkischen Golfplätzen in interessanter Landschaft ausgeübt werden. Natürlich werden in der Türkei wie in jedem anderen Land auch internationale Sportarten wie Basketball, Fussball, Tennis oder Volleyball ausgeübt. Besonders in den Touristenzentren und Ferienanlage findet man dort allerhand Möglichkeiten. An Stränden spielt man auch gerne Beachvolleyball oder schaut dabei zu.

Besonders etabliert hat sich die Türkei in den letzen Jahren auch als Wanderparadies, zahlreiche Wanderwege wie der Lykische Weg oder der Paulus Weg haben eine lange historische Tradition und bieten gute Möglichkeiten das Land intensiv per Pedes zu erkunden! Daneben gibt es noch viele andere Möglichkeiten und Aktivitäten, die man am besten vor Ort erlebt. Dabei sind viele Attraktionen, die man nicht immer unbedingt mit einem Mittelmeerland verbindet wie z.B. Wintersport im Gebirge.

 

Urlaub

Ein Urlaub in der Türkei bietet ideale Möglichkeiten um Abwechslung und Erholung zu finden. Egal was man sucht, man wird in diesem riesigen und vielseitigen Land eigentlich immer fündig! Warum vielen Reisende die Türkei für Urlaubsreisen bevorzugen und jedes Jahr mindestens einmal ihr Urlaubsparadies besuchen ergibt sich eben auch aus dieser Vielseitigkeit, denn so manch Sehenswertes ist hier zu finden.

Vergleicht man das Land mit anderen Urlaubsdestinationen so kann man schnell feststellen, dass es klimatisch im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern nahezu ganzjährig bereist werden kann. Hier gibt es natürlich auch Hauptsaison und Nebensaison, aber trotzdem ist man eben auch in den ruhigeren Monaten auf Gäste eingestellt. Dies bietet eine ganz andere Urlaubssituation, eine bessere Infrastruktur und Möglichkeiten auch außerhalb des Trubels der Sommermonate.

Während es im Winter in Zentralanatolien schneit und man Skifahren kann, sonnt man sich an der Türkischen Riviera und an der Ägäis im mediterranen Flair und Klima. In anderen Ländern werden sogar Hotels geschlossen, in der Türkei macht man Urlaub. In den letzen Jahren ist die Infrastruktur besonders in den touristischen Gebieten enorm verbessert worden. Rückständig ist hier kaum noch etwas und manche Regionen Europas hat das Land schon überholt. Und das bei immer noch günstigen Preisen und einer Gastfreundschaft die ihres gleichen sucht. Während die Renter und Pensionäre gerne hier überwintern, kommen Familien aber auch Singles eher in der Saison.

Besonders auch Familien werden attraktive Familienhotels und -anlagen zu günstigen Preisen mit Allinclusive und viel Animation geboten. Etliche Spiel- und Bademöglichkeiten, Attaktionen und Events oft ohne Aufpreis machen den Urlaub interessant. Das hervorragende und vielfältige kulinarische Angebot sind ebenfalls ein oft genannter Pluspunkt der Türkei (genauso natürlich wie die ausgereifte Badekultur) gegenüber anderen Mitbewerben im mediterranen Europa. Gerne werden auch die Kreuzfahrten bzw. Blauen Reisen unternommen, die die Küsten mit dem Schiff entdeckbar machen. Auch Sprachreisen werden mittlerweile gerne von Europa aus in die Türkei unternommen, ist doch die Türkische Sprache auch in Deutschland durchaus eine gefragte Fremdsprache geworden. Ein Lastminute Urlaub online bietet günstige Urlaubsmöglichkeiten.

Wassersport, Tauchen, Schnorcheln, Wandern, Klettern ja und sogar Wintersport - dies ist alles in diesem Land zwischen Orient und Okzident möglich. Dazu die reiche Geschichte, die fremde orientalische Kultur mit den Basaren und bunten Märkten. Bunte Folklore und Trachten, zum Tanzen einladende Musik und Ethnopop sowie ein aufregendes Nachtleben in den Städten aber auch den touristisch wichtigen Orten sorgen für viel  Gesprächsstoff wieder in der Heimat. Archäologische Stätten (auch für einen Bildungsurlaub) locken etliche Kultur- und Geschichtsinteressierte in das Land und lassen Vergangenheit lebendig erleben!

Die Türkei- ein Urlaubsland der Superlative!