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England - das Land der Burgen, grünen Hügel und Gärten

Urlaub in einem gemütlichen Ferienhaus in England ist immer ein besonderes Erlebnis - egal ob Sie nun in Cornwall, der Isle of Wight, Devon oder Kent ihre schönste Zeit des Jahres verbringen.

England und die gesamte Insel Grossbritannien ist eines der interessantesten Urlaubsländer Europas, und das nicht nur für Sprachurlaub. Sicher, als Heimat der Weltsprache Englisch ist es natürlich auch immer der richtige Ort um seine Englischkenntnisse aufzubessern. Aber man kann hier noch wesentlich mehr erleben und das Land hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.

st ives in cornwall

Der Strand von St. Ives in Cornwall im Südwesten Englands

In England kommen idyllische Landschaften, Felsküsten, gemütliche Pubs mit englischem Bier und beeindruckende Städte wie London, Liverpool, Manchester und Birmingham zusammen. Egal wo Sie ein Ferienhaus mieten, die Natur, das Meer und die Metropolen sind immer erreichbar.

Brighton & Hove ist eines der vielen Seebäder an der Südküste Englands. Die Insel Großbritannien hat wettermäßig einen schlechten Ruf, Nebel und Regen hängen dem Image an. Dies stimmt aber so nicht. Natürlich ist Großbritannien als Insel im Westen Europas ozeanisch beeinflußt, das Wetter ist also wechselhaft.
 


Mildes Klima - dank Golfstrom


Das heißt aber nicht, dass es schlecht ist. Im Gegenteil, meist dauert es nach einem Regenschauer nicht lange und es lockert wieder auf. Besonders mild ist das Klima im Süden Englands, insbesondere Cornwall, Devon und die Isle of Wight. Die Kanalinsel genauso wie die Scilly Inseln haben ein Klima, dass durchaus schon mediterrane Züge trägt.

Die Weltstadt London mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Tower of London, Tower Bridge, dem Palace of Westminster und Buckingham Palace sowie Trafalgar Square, Piccadilly Circus und riesigen Museen wie dem British Museum oder dem National History Museum ist immer eine Reise wert und wird auch beim zehnten Besuch nicht langweilig.

Neben Schottland, Wales und Nordirland bildet England als größter Landesteil das Vereinigte Königreich von Großbritannien und ist selbst umgefähr doppelt so groß wie Bayern. Neben den anderen Landesteilen hat England ebenfalls eine eigene Flagge und eigene Sportmannschaften u.a. die erfolgreiche Fußball-Nationalmannschaft.
Englands Klischees

Und überhaupt England und Großbritannen, diese Begriffe stehen auch für das British Empire, das einmal weite Teile unserer Erde beherrschte und bis heute im Commenwealth of Nations eine weltumspannende Verneinigung bildet. Dazu wurde durch dieses politische Gewicht natürlich auch die englische Sprache zur Weltsprache Nummer 1 und auf jedem Kontinent kommt man mit Englisch besser weiter, als mit jeder anderen Fremdsprache der Erde. Durch das Gewicht der englischen Sprache kommen sehr viele Menschen mit Großbritannien in Berührung und trotzdem ist das Image der Briten und Engländer immer noch sehr klischeebehaftet. Teatime, British Breakfast, Fish & Chips, Britpop, die Queen, der schlagende Big Ben, Stonehenge, Kitsch, James Bond, Pferderennen, lustige Damenhüte, Englischer Fußball, Polo, Golf, Rugby und Cricket sowie Bridge sind nur eine Schlagwörter, die Good OLD England charakterisieren.

Doch dieses Land ist wesentlich facettenreicher als manche Klischees, die sicherlich auch oft zutreffen. Insbesondere die Küche des Landes wurde in den letzten Jahren stark auch von den aus dem Commonwealth eingewanderten Nationen beeinflusst und so ist England wesentlich bunter und internationaler als wie es vielleicht manch einer nur in London vermuten würde. Dazu muss man ferner sagen, dass es auch zwischen den einzelnen Grafschaften und Regionen durchaus lokale Unterschiede und Varietäten gibt.

Andere Dialekte, Bräuche und Landschaften prägen bis heute auch die englische Gesellschaft. Viele Menschen sind besonders von den englischen Gärten aber auch den gepflegten Landgütern und besonders auch die wunderschönen Gärten begeistert. Pflanzen die man im kontinentalen Europa selten findet, kann man in Cornwall, Devon oder den vom Golfstrom begünstigten Gebieten finden. Das Ganze natürlich mit viel Liebe und Arbeit gepflegt.

Und so wundert es nicht, dass Rosamunde Pilcher-Filme in Deutschland so gut ankommen, denn schließlich zeigen sie das gemütliche und stilvolle England, dass man hierzulande so fasziniert betrachtet und im Urlaub in einem Ferienhaus entdecken kann.

 

flagge von england

Flagge von England

 

Name:     England
Hauptstadt:     London
(über 8 Mio. Einwohner)
weitere Städte:     Birmingham, Sheffield, Manchester, Bradford, Leeds, Liverpool.
Fläche:     ca. 130.400 qkm
Einwohner:     ca. 50 Mio.
Sprache:     Englisch, regional auch Cornish.
Bevölkerung:     Engländer (entstanden u.a. aus der keltischen Bevölkerung und den eingewanderten germanischen Stämmen), andere Briten (Schotten, Waliser) und Andere (u.a. Nachkommen oder Zuwanderer aus allen Teilen der Erde, meist aus den ehemaligen Kolonien wie Inder, Pakistani).
Religionen:     Anglikaner (Church of England), Methodisten, United Reformed Church, Katholiken, Hindus, Moslems, Sikhs, Juden, Buddhisten u.a.
Klima:     feucht-ozeanisch mit milderndem Einfluss des Golfstroms.
Wichtigste Flüsse:     Themse, Severn, Trent etc.
Höchster Berg:     Scafell Pike (978 m)
Nationalhymne:     God save the Queen
Währung:     Pfund Sterling
Zeitzone:     UTC

 

Klima Englands

Das Klima in England und Großbritannien ist gar nicht mal so übel, und es ist defintiv deutlich besser als sein Ruf. Dies gilt insbesondere, aber nicht nur, für den vom Golfstrom verwöhnten Süden und Südwesten des Landes. Generell ist das Wetter in England sehr ozeanisch geprägt, was aufgrund der Insellage zu erwarten ist nicht weiter verwundert.

Insgesamt liegt die gesamte Insel von Großbritannien komplett in der gemäßigten Klimazone Westeuropas und profitiert insbesondere vom Golfstrom, der warmes Wasser und Klima mit sich führt und damit Palmen und andere Pfalnzen aus Südeuropa hier gedeihen lässt. Allerdings ist es in der Tat recht wechselhaft und ein Regenschirm sowie bei Wanderungen wetterfeste Kleidung sollten immer in Reichweite sein.

Wenn die Engländer ein Gesprächsthema suchen, ist das Thema "Wetter" immer sehr beliebt, denn durch die Wechselhaftigkeit gibt es immer etwas zu berichten:-) Typisch auf der Insel sind auch die Wolken am Himmel, selten gibt es einen komplett blauen Himmel. Die Anzahl der Sonnenstunden ist in Nordengland, ähnlich wie in Schottland, geringer. Im äußersten Norden gibt es wie in Skandinavien lange Sommernächte und kurze Wintertage. Im Süden ist es wärmer und im Osten des Landes ist es trockener als in den anderen Landesteilen.

Die Winter sind im allgemeinen eher mild in England, allerdings kann es im Gebirge durchaus auch längere Zeit eine Schneedecke geben. Grundsätzlich ist der klassische Winter Kontinentaleuropas aber eher untypisch für England. Klirrende und lange Tieftemperaturen wie in Skandinavien oder in Süd- und Ostdeutschland sind hier fremd. Der Süden Englands, besonders auch Cornwall, die Isle of Wight oder gar die Kanalinseln wie Jersey und Guernsey profitieren am meisten vom Golfstrom.

Dies ist allgemein bekannt und so verwundert es natürlich nicht, dass genau diese Gebiete und Regionen besonders beliebte Urlaubsregionen des Landes sind. Viele Renter lassen sich hier im Alter nieder, genauso besitzen viele gut betuchte Engländer aber auch Ausländer hier ein Ferienhaus bzw. ein typisches Cottage.

Hier im äußersten Südwesten ist auch die Anzahl der Sonnenstunden höher und die Englische Rivierra gilt nahezu ganzjährig als angenehm und hat insbesondere auch ein gesundes Meeresklima. Naturkatastrophen und meteologische Extremerscheinungen wie in Nordamerika sind für England ebenfalls untypisch, trotzdem können Wind und Regen durchaus einmal Kapriolen schlagen und die Wellen bei Orkanen ungeahnte Höhen erreichen.

 

London - die Weltstadt

London, die Hauptstadt von England ist eine Weltstadt und hat ca. 8 Mio. Einwohner. Als ehemaliges Zentrum des britischen Weltreichs hat es etliche Sehenswürdigkeiten mit historischer Bedeutung wie etwa der Tower, die Tower Bridge, Trafalgar Sqare, der Westminster Palast sowie Buckingham Palace. auch bedeutende Kirchen sind hier zu finden wie St. Paul´s Cathedral und Westminster Abbey.

Auch gibt es durchaus grüne Orte wie die zahlreichen Parks belegen, besonders bekannt und einen Besuch wert sind sicherlich der Hyde Park, der Greenwich Park (Weltkulturerbe der UNESCO) und die Royal Botanic Gardens.

Auch in Sachen Shopping (Oxford Street, Piccadilly Circus, Jermyn Street und Leadenhall Market) und Nachtleben sowie kulinarisch hat London einiges zu bieten. Hier merkt man außerdem, dass es eine Weltmetropole ist und von vielen Einflussen gestaltet wurde und wird. Internationale Küche insbesondere auch aus den ehemaligen Kolonien und heutigen Commonwealth-Staaten gibt es hier genauso wie Fastfood oder traditionell Britisches. Indisch, Chinesisch, Italienisch, Mexikanisch und viele mehr erwartet einen hier und zum Teil wesentlich authentischer als in Restaurants des Kontinents.

Eine gute Kombination zwischen Kultur und Sprache ist auch ein Sprachurlaub in London. Natürlich werden auch in London verschiedene Dialekte und Slang gesprochen, aber ein Sprachurlaub in dieser Stadt ist etwas Besonderes und ermöglicht das Besichtigen der vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und Orte sowie die Teilnahme an Events in Kombination mit einer Verbesserung der Sprachfähigkeiten in der Weltsprache Nummer 1.

Eine Reise nach London wird nie langweilig und mit der Metropole und den typischen Doppeldecker Bussen kann man die Stadt gut erkunden. Auch ein klassisches Sightseeing kann sinnvoll sein um einen ersten Überblick zu erhalten. Besuchen sollte man die interessanten Pubs und auch eine Clubs sind eine Abendveranstaltung wert, ganz zu schweigen von den unzähligen Events, die sich über das Jahr verteilen. Etwas besonderes sind auch die imposanten Museen der Stadt, insbesondere natürlich das British Museum, das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum und die National Gallery.

Beeindruckend ist das Flair der Stadt, denn hier kann man sowohl das ehemaligen Zentrum des britischen Weltreichs als auch eine moderne Finanz-, Trend- und Architekturmetropole entdecken. Die hervorragende Underground helfen einem ebenfalls die Stadt strukturiert zu erkunden ohne den Überblick zu verlieren. Besonders beliebt ist ein Urlaub in London auch während der Weihnachtszeit, wo die ganze Stadt mit Weihnachtsschmuck und Licht zugegeben manchmal etwas kitschig lockt. Auch Silvester ist ein Fest, dass viele Europäer gerne in London verbringen.

In vielerlei Hinsicht ist diese City eben der Mittelpunkt Großbritanniens und Englands und auch in der Weltpolitik spielt London und seine internationalen Konferenzen und die repräsentativen Bauten in der Stadt immer noch eine wichtige Rolle. Das ist nicht zu übersehen und die Atmosphäre ist einmalig. Natürlich kann man auch auf den Spuren zahlreicher wichtiger und weltbekannter Persönlichkeiten wandeln wie etwa Charles Dickens oder anderer Schriftsteller, Politiker und Poeten. Und im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds kann man viele auch dann quasi hautnah und täuschend echt in Wachs vor einem sehen. Sportevents wie die Fußballspiele des FC Chelsea oder FC Arsenal in der Premier League sind ebenfalls Erlebnisse der besonderen Art und London lockt mit internationalen Sportveranstaltungen nicht nur Olympische Spiele (1908, 1944 und 2014) waren und sind hier zu Gast.

 

Cornwall - Englands Süden

Eine der beliebtesten Reiseregionen in England ist die Grafschaft Cornwall. Nicht nur Briten verbringen hier ihre schönsten Tages des Jahres. In Deutschland ist Cornwall insbesondere durch die Schriftstellerin Rosamunde Pilcher und ihre romantische Bücher bekannt, die häufig in der Grafschaft spielen. Diese wurden vom deutschen Fernsehen verfilmt und laufen dort regelmäßig am Sonntagabend.

Hier findet man grüne Landschaften, Steilküsten und lange Sandstrände. Das Klima ist hier besonders mild, bedingt durch den Golfstrom. Besonders bekannt ist die Künsterlerkolonie St. Ives (hier findet man u.a. eine Außenstelle der Tate Gallery) und Newquay, dass bei Surfern gerne als Urlaubsort gewählt wird. Hier gibt es auch eine Flughafen, so dass Cornwall auch direkt von Deutschland mit dem Flugzeug erreichbar ist. Bemerkenswert und absolut einen Besuch wert sind die vielen Gärten in dieser Region, die aufgrund des milden Klimas schon subtropische Pflanzen beinhalten. Berühmte Gärten sind u.a. die Lost Gardens of Heligan, Glendurgan Garden, Trebah Garden und das unter den Kuppeln geschützte Eden Project, dass natürlich eine besondere Faszination mit sich bringt.

Land´s Ende ist europaweit bekannt für seine besondere Landschaft und Küste als der westlichste Punkt Englands (Mainland), und nur die mittem im Golfstrom gelegenen Scilly Islands (Isles of Scilly) sind noch westlicher und ebenfalls mindestens eine Tagesreise wert. Der Südlichste Punkt lieht bei The Lizard am Lizard Point, wo man auch seltene Pflanzen entdecken kann. Besonders auch bei Wanderfreunden ist der Südwesten sehr beliebt, denn die Grafschaften Cornwall und Devon bieten allerhand Möglichkeit die Region per Wanderschuh zu erkunden. Eine der schönsten Wanderrouten ist der South West Coast Path, der u.a. auch in die Grafschaften Devon, Somerset und Dorset führt. Freunde von Moorlandschaften werden sicherlich das Bodmin Moor besuchen.

Cornwall ist aber auch besonder bekannt und beliebt für seine schönen Landhäuser und gepfegten Anwesen in deren Umfeld. Vikorianische Landhäuser locken mit grünem Park und lieblicher Hügellandschaft. Das ist England aus dem Bilderbuch und solche Orte sind gerne auch Drehorte von den in Deutschland beliebten Rosamunde Pilcher-Filmen.

Penzance im äußersten Westen ist ebenfalls ein Highlight mit schöner Promenade, dem Hafen und den Morrab Gardens. Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zum Minack-Theatre, einem besonderen Felstheater ganz in der Nähe von Land´s End. Tintagel Castle ist genau das richtige für Urlauber, die Interesse an der Sage von König Artus haben. Sehenswert sind aber auch gemütliche fischerdörfer wie z.B. Polperro mit seinem Schmugglermuseum und den Fischerbooten.

 

Englisch - die Weltsprache

Die Sprache von England hat sich zur absoluten Weltsprache entwickelt. Dies hängt natürlich auch mit dem British Empire zusammen, dass einst weite Teile dieser Erde als Kolonialgebiet der Briten vereinigte. Auch heute noch sind viele ehemalige Kolonien mit dem Mutterland im Commonwealth of Nations vereinigt, wie z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika, Indien oder Jamaika.

Bei manchen dieser Länder ist die Bindung so eng, dass sie sogar die britische Königin/ König als ihr Staatsoberhaupt anerkennen. Auch dies ist beispielsweise noch bei Australien, Neuseeland und Kanada der Fall. Neben vierlei politschen Verbindungen ist auch Englisch in immerhin 94 Ländern der Erde offiziell oder de facto Amtssprache (u.a. auch den USA, Irland und Malta).

Englisch ist die wichtigste Sprache weltweit und wird nahezu weltweit als Fremdsprache gelehrt. So lernt man auch in Deutschland als erste Fremndsprache in der Regel Englisch. Englisch gehört zu den Westgermanischen Sprachen, genauso wie Deutsch, Niederländisch und Afrikaans. Auch internationale Organisationen habe diese Sprache in der Regel als offizielle Sprache eingeführt. So kommt man an Englisch nicht vorbei und das gute ist: Englisch ist keine schwere Sprache, insbesondere durch die nahe Verwandtschaft zu Deutschen für Menschen aus Deutschland recht leicht zu erlernen.

Die weite Verbreitung von Englisch als Fremdsprache weltweit lässt England auch als attraktives Reiseziel für Sprachurlaub und Sprachreisen profitieren, hat man doch im Mutterland die besten Voraussetzungen dafür. Wobei es in Großbritannien zahlreiche regionale Dialekte gibt, u.a. Sprechen die Schotten uns Waliser natürlich ein ganz anderes Englisch als die Menschen in Südengland. Davon zu unterscheiden sind natürlich auch die keltischen Sprachen wie Walisisch, Gälisch und Irisch. In England gibt es ebenfalls noch eine Sprache mit Minderheitenstatus, nämlich das keltische Kornisch (Kernewek, Cornish).

Auch gibt es im klassenbezognen England auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Slangs. Zu guter letzt ist natürlich auch das Englisch in den ehemaligen Kolonien ein anderes und hat sich im Laufe der Zeit verändert, so spricht man inj Indien, Jamaika und Hongkong natürlich ganz anders als in Oxford. Auch das amerikanische Englisch ist bekanntermaßen very special. Teilweise werden ganz andere Vokabeln verwendet wie z.B. autumn (brit.) und fall (amerik.) für Herbst oder lift (brit.) und elevator (amerik.) für Aufzug. Aber diese Erfahrung hat sicherlich jeder schon einmal gemacht.

Leider sind die Engländer selbst dadurch etwas verwöhnt und erlernen selbst eher zögerlich andere Sprachen, aber wer will es ihnen verübeln, sprechen sie doch von Kindesbeinen die Weltsprache Nummer 1.

 

Englische Geschichte

Die Geschichte von England geht weit zurück in die Vergangenheit und auf einer Seite kaum umfassend darzustellen. Überall im Land trifft man auf die unterschiedlichsten Zeugnisse der keltischen, römischen, englischen und britischen Vergangenheit.

Britannien wurde in geologischen und erdgeschichtlichen Mäßstäben erst vor kurzem eine Insel (um ca. 7000 v. Chr.). Es folgte die Epoche der Jungsteinzeit und Megalithkulturen, die auch die international bekannten Steinkreise und Henges errichteten (Stonehenge).

Im Jahre 43 v. Chr. wurde Britannien dann Teil des Römischen Reiches, das damals bereits weite Teile des Kontinents umfasste. Aber die Herrschaft der Römer war im Vergleich zu anderen Regionen relativ kurz und bereits im 4. Jahrhundert wurde es chaotischer, denn die Pikten griffen immer öfter von Norden her an.

Man rief daher Sachsen als Söldner ins Land, aber auch andere germanische Stämme kamen nach England u.a. die Jüten und die Angeln. Aus dieser Zeit stammt der Begriff für die englischsprachige Welt Angelsachsen.

Oft musste sich England gegen Feinde von Außen zur Wehr setzten, so kam es ab dem Überfall im Jahr 793 auf das Kloster Lindisfarne zu Kriegen gegen die Wikinger. Die Dänen wanderten ein und setzten sich vierlerorts fest. Sie zwangen die benachbarten Angelsachsen zu Tributzahlungen.

Erst ab Alfred dem Großen konnte England wieder geeint werden und 886 wurde London erobert. Auch die Dänen wurden mehr und mehr zu Bauern und friedlicher.

1066 eroberten die Normannen unter Wilhelm, dem Eroberer England. Schritt für Schritt dehnte sich England aus. Zuerst wurde Wales einverleibt (1536), dann Schottland (1707) und schließlich Irland (1800).

Nachdem Großbritannien geeint war, wurde das Kolonialreich aufgebaut und schließlich nahezu weltumspannend. Irland forderte aber seine Unabhängikeit von der britischen Krone und wurde schließlich nach blutigen Kämpfen 1922 selbständig (bis auf Nordirland, welches beim UK verblieb).

Nach zwei Weltkriegen war ein neues Zeitalter angebrochen und die Kolonien wurden Schritt für Schritt größtenteils in die Unabhängigkeit entlassen.

Großbritannien trat 1973 der Europäischen Gemeinschaft (EG) bei. Mit vielen ehemaligen Kolonien pflegt man bis heute gute und intensive Beziehungen im Commonwealth of Nations und einige erkennen die Queen auch noch als ihr Staatsoberhaupt an.

1982 kam es zum Krieg mit Argentinien über die Falklandinseln, den Großbritannien gewann. 1997 wurde die ehemalige Kronkolonie Hongkong an die VR China zurückgegeben. Außenpolitisch ist das Land eng mit den USA aber auch den anderen EU-Staaten verbunden, nicht nur über die EU und die NATO. Trotzdem geht Großbritannien oft eigene Wege, wie z.B. die Beibehaltung des Pfund als Währung zeigt.

 

Nationalparks

Die meisten Nationalparks gibt es in Großbritannien in England, gefolgt von Wales und Schottland. Auch in Nordirland plant man zukünftig einen einzurichten. Von insgesamt 15 Einrichtungen liegen immerhin 10 in England, dabei wurden die ersten bereits 1951 etabliert. Damit ist England nicht nur das Land mit den meisten Einwohner, sondern auch mit den meisten Nationalparks.

Das ist kein Zufall, denn es ist natürlich auch der flächenmäßig größte Teil des Vereinigten Königreichs. Hinzu kommt, dass in England die weltweite Industrialisierung ihren Anfang nahm und bis heute manche Ballungsgebiete genauso wie in Deutschland oder den Niederlanden auch gewissen Umweltbelastungen ausgesetzt sind. Daher ist es wichtig, die Natur des Landes besonders zu schützen.

Die Nationalparks sind beliebte Reiseziele sowohl bei Einheimischen als auch Urlaubern. Sie zeigen eine beeindruckende Natur und umfassen 7% der Landesfläche. Die ältesten sind der Dartmoor-Nationalpark, der Lake District NP und der Peak District NP.

Im Dartmoor NP in der Grafschaft Devon wurde übrigens auch das "Letterboxing" erfunden, mit dem man das Moor auf der Suche nach Truhen, Briefen und Stempeln erkundet. Das ist ein schöner Zeitvertreib, besonders natürlich bei kleineren und junggebliebenden Besuchern. Im Bereich Dartmoor findet man ferner viele prähistorische Zeugnisse wie Steinkreise und die historischen Brücken aus Granit (Clapper Bridges). Gerade Reisende, die sich für die frühen Kulturen Englands interessieren, werden hier fündig werden.

Weitere Nationalparks sind der North York Moors NP,  sowie Yorkshire Dales NP, Exmoor NP, Northumberland NP, The Broads NP und der New Forest NP. Größere Bereich der Parks befinden sich in England in privatem Besitz, auch können oft größere Siedlungen hier liegen und die Parks haben ein eigenen Nationalparkbüro.

Rechtlich unterliegen sie in England und Wales dem National Parks and Access to the Countryside Act 1949. In England findet man trotz der dichten Besiedlung der Insel also noch viel Natur und imposante Landschaften erhalten können. In letzter Zeit versucht man auch verstärkt insgesamt wieder mehr Wälder in England aufzuforsten. Übrigens findet man auch Moore und Heidelandschaften in den verschiedenen Regionen, wo eine spezielle Fauna und Flora vorzufinden ist.

 

Nationalhymne

Die britische Nationalhymne hat natürlich auch ihren Ursprung in England, immerhin wird hier u.a. der englische Monarch besungen. Auf Deutsch heißt der Titel "Gott schütze die Königin bzw. den König". Die Ursprünge der Hymne sind nicht ganz eindeutig. Auffallend ist, dass die Melodie bei einigen Staaten offiziellen Status hat bzw. hatte. So hatte das Deutsche Reich die Kaiserhymne "Heil dir im Siegerkranz" mit genau dieser Melodie hinterlegt. Liechtenstein hat bis heute die gleiche Melodie bei seiner Nationalhymne "Oben am jungen Rhein" und auch die benachbarte Schweiz hatte bis 1961 diese Melodie als Hymne.

Für Großbritannien gibt es ferner noch zwei andere inoffizielle Landeshymne (Rule, Britannia! und Land of Hope and Glory).

    God save our gracious Queen,
    Long live our noble Queen,
    God save the Queen!
    Send her victorious,
    Happy and glorious,
    Long to reign over us;
    God save the Queen!

    O Lord, our God arise,
    Scatter her enemies
    And make them fall;
    Confound their politics,
    Frustrate their knavish tricks,
    On Thee our hopes we fix,
    God save us all!

    Thy choicest gifts in store
    On her be pleased to pour;
    Long may she reign;
    May she defend our laws,
    And ever give us cause
    To sing with heart and voice,
    God save the Queen!

Die letzten uwei Zeilen werden ausgetauscht, falls ein König das Land regiert (With heart and voice to sing, God save the King). Außerdem wird natürlich Queen gegen King ausgetauscht.

In den letzten Jahren hat sich als heimliche englische Hmyne mehr und mehr "Jerusalem" etabliert. Die Melodie stammt von Hubert Parry, der Text stammt von William Blake als Vorwort zu seinem Werk "Milton" als Gedicht "And did those feet in ancient time".

Das Lied ist u.a. seit 2003 die gespielte Hymne bei Cricket-Länderspielen der Auswahl Englands. Auch bei der Rugby Union wird sie gespielt. Auch wurde das Lied bei der Trauung von Prinz William und Catherine (Kate) Middleton gesungen. Das Lied gilt als sehr patriotisch.

 

Nationalmannschaft

England hat genauso wie Schottland, Wales und Irland eine eigene Fußball-Nationalmannschaft. Das Land sieht sich als das Mutterland des Fußballs an, die als die Three Lions bezeichnet werden (diese drei Löwen sind auch in dem Wappen der englischen Trikots zu sehen, genauso wie die Rosen und sind ein altes Sysmbol für England).

Großbritannien ist also mit vier Mannschaften bei internationalen Wettbewerben vertreten, außer bei den Olympischen Spielen, wo das Reglement zurzeit dagegen steht. England zählt zu den ältesten Nationalmannschaften dieses Sports und hat mit dem Gewinn der WM 1966 (im eigenen Land) auch als einzige einen WM-Titel vorzuweisen. Meistens konnte sich England für die Endrunden qualifizieren: Zwölf Mal nahm es an WM-Endrunden teil, sieben Mal bei der EM.

Die englische Nationalmannschaft hat nicht nur zu Hause, sondern auch weltweit auch in Deutschland Anhänger. Die Engländer haben allerdings bei vergangenene Turnieren oft im Elfmeterschießen Nerven gezeigt und scheiterten dann an dieser Hürde. Das tat der Beliebtheit dieser Mannschaft aber keinen Abbruch. Leider gab es in der Vergangenheit im britschen Sport auch Probleme mit Hooligans, aber diese gewaltbereiten Zuschauer sind mittlerweile weltweit ein Problem.

Als kleine Minderheit schaffen sie es zwar immer mal wieder für kurze Zeit Aufmerksamkeit zu erregen. Der weitaus größte Teil der englischen Fans ist jedoch friedlich und für seine ausgelassenen Feiern und Gesänge in den Stadien bekannt. Die Stimmung, egal ob in einem Ligaspiel oder bei der Nationalmannschaft, ist im englischen Fußball jedenfalls meist sehr mitreißend und absolut ein Erlebnis.

Das traditionsreiche (seit 1883) Inselturnier British Home Championship (BHC) wurde 1984 zum letzten Mal ausgetragen. Hier traten alle britischen Mannschaften gegeneinander an, England konnte 34 alleinige Titel erringen (und zusätzlich 20 gemeinsame), und war auch hier das erfolgreichste Team. England spielt traditionell in Weiß, das Ersatztrikot ist Rot. Das erste Spiel fand 1872 gegen Schottland statt und endete 0:0, der höchste Sieg war ein 13:0 gegen die Iren. Bis heute ist das 1:7 gegen die Ungarn aus dem Jahre 1954 die höchste Niederlage der Three Lions.

Die englische Meisterschaft wird international beachtet und englische Team treten erfolgreich in internationalen Vereinswettbewerben an. Neben dem Fußball gibt es auch andere beliebte Sportarten, in denen England eine eigene Nationalmannschaft hat. Unter anderem zählen hierzu Rugby Union (British Lions) und Hockey, das englische Cricket Team repräsentiert England und Wales gemeinsam. 

 

Grafschaften

England ist ein vielseitiges Land und jede einzelne Grafschaft hat ihre Eigenheiten, Mentalität, Landschaft und Sehenswürdigkeiten. Dabei ist aber ähnlich wie in Schweden beispielsweise (dort sind es historische Provinzen und län) zwischen den Traditionellen Grafschaften und den Ceremonial Counties (Zeremonielle Grafschaften) zu unterscheiden.

Die Traditionellen Grafschaften spielen bis heute eine wichtige Rolle in der Identität der Bewohner, obwohl sie heute verwaltungstechnisch ohne Bedeutung sind. Sie wurden zu geografischen Begriffen und haben jahrhundertealte Wurzeln. Es handelt sich um 39 Gebeitseinheiten, die sicherlich einigen ein Begriff sein dürften:

Bedfordshire
Berkshire
Buckinghamshire
Cambridgeshire
Cheshire
Cornwall
Cumberland
Derbyshire
Devon
Dorset
County Durham
Essex
Gloucestershire
Hampshire
Herefordshire
Hertfordshire
Huntingdonshire
Kent
Lancashire
Leicestershire
Lincolnshire
Middlesex
Norfolk
Northamptonshire
Northumberland
Nottinghamshire
Oxfordshire
Rutland
Shropshire
Somerset
Staffordshire
Suffolk
Surrey
Sussex
Warwickshire
Westmorland
Wiltshire
Worcestershire
Yorkshire

London gehört historisch gesehen übrigens zu Middlesex. In England sind die Grafschaften vielen alle ein Begriff, auf dem Kontinent sind einige Grafschaften deutlich bekannter als andere. Dies hat unterschiedliche Gründe, so ist Kent insbesondere durch seine nahe Lage an Europa bekannt und wer England bereist, startet oft seine Reisen in Kent. Yorkshire ist genauso wie andere Grafschaften durch eine Hundesrasse bekannt, nämlich den auch hierzulande beliebten Yorkshire Terrier.

Genauso standen die Grafschaften aber auch Namenspate in vielen Produkten und Gerichten in der traditionellen englischen Küche u.a. die bekannte Worcestershiresauce.

Cornwall und Devon sind bekannt durch den Tourismus, das milde Klima und die bezaubernde Landschaft sowie einige literarische Werke unter anderem die Romane von Rosamunde Pilcher und deren Verfilmungen (die seit einigen Jahren erfolgreich auf dem ZDF ausgestrahlt werden, machen auch in Deutschland gute Tourismuswerbung für den Südwesten).

Oxfordshire ist den meisten sicherlich bekannt durch die berühmte Universitätsstadt Oxford, legendär ist das jährliche Boat Race, eine bekannte Ruderregatta zwischen Oxford und Cambridge. Womit wir auch schon in einer weiteren Grafschaft namens Cambridgeshire wären, die bekannt durch ihre Universität ist.

Einige Grafschaften standen auch Namenspate für neue Kolonien des Britischen Empires und so findet man auch heute noch vielen Namen der Grafschaften in Städten, Regionen oder Inseln in Übersee (z.B. das Berkshire County in Massachusetts, USA und die Norfolk-Insel bei Australien).

 

Das Britische Königshaus

Die Royals, die Windsors oder eben das englische Königshaus sind ohne jeden Zweifel das bekannteste Königshaus der Welt. Keine andere Königsfamilie, kein anderer Monarch oder Monarchin steht so im Augenmerk der internationalen Öffentlichkeit wie das Königshaus von England.

Auch in Deutschland ist das Interesse an den britischen Royals immer besonders groß, egal ob geheiratet wird oder ein anderer öffentlicher Anlaß der Famlie Windsor ansteht. Vielleicht liegt es daran, dass die Familie deutschstämmig ist. Erst seit 1917 wird der Name "Windsor" anstatt dem zuvor gültigen "Sachsen-Coburg-Gotha" geführt.

Angelehnt wurde der Name an die Stadt Windsor (Berkshire), wo sich auch die königliche Residenz Schloß Windsor befindet. Bereits seit 1952 ist Queen Elizabeth II (*21. April 1926). die regierende Königin des Landes (sie war die ältere Schwester von Prinzessin Margaret (*21. August 1930-9. Feburar 2002), sie folgte König George VI. der von 1936-1952 das Land regierte. Ihre offizielle Krönung war am 2. Juni 1953 in Westminster Abbey. Seit 1960 führten die Nachkommen der Queen des Namen "Mountbatten-Windsor" führen.

Es sind schon viele Bücher und auch Filme über die königliche Familie von England geschrieben und gedreht worden, ganz zu schweigen von den tausendfachen Presseartikeln in der Boulevardpresse und auch in deutschen Wochenzeitschriften. Wir möchten uns hier nur auf einige wichtige Fakten konzentrieren. Am 20. November 1947 heiratete Queen Elizabeth II. den auf Korfu (Griechenland) geborenen Prinz Philip (einen Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg). Der älteste Sohn (*14. November 1948) und aktueller erster Thornfolger im britischen Königshaus ist Prinz Charles (Prince of Wales, Duke of Cornwall). 1981 heiratete er in der Saint Paul´s Kathedrale Lady Diane Spencer (Lady Di), die in der britschen Öffentlichkeit einen hohen Beliebtheitsgrad genoss. Es folgten zwei Kinder, 1982 Prinz William und 1984 Prinz Harry.

1996 wurde das Paar allerdings nach mehreren Skandalen und Skandälchen geschieden. Am 31. August 1997 kam Diana bei einem Autounfall in Paris ums Leben. Bei der öffentlichen Beerdigung trug Elton John, der mit Lady Diana befreundet gewesen war die Ballade Candle in the Wind in Westminster Abbey vor. Das Lied stammte aus dem Jahre 1974 und wurde für diesen Anlaß mit einem neuen Text versehen. Das Lied begann nun mit Goodbye England´s Rose und wurde millionenfach verkauf. Das Lied gilt als erfoglreichste Single überhaupt und steht im Guinness Buch der Rekorde.die Erlöse gingen an den Diana Princess of Wales Memorial Fund, der sich wohltätigen Zwecken widmet.

Prinz Charles heiratete 2005 seine Geliebte Camilla Parkes Bowles. Er hat in den letzten Jahren wieder an Popularität in der Bevölkerung gewonnen, da er sich u.a. als Schirmherr verschiedener wohltätiger, kultureller und sozialer Organisationen und Projekte engagiert. In der Thronfolge folgen ihm seine beiden Söhne nach ihrem Alter. Danach folgt der zweite Sohn der Queen, Prinz Andrew (*19. Februar 1960), der Duke of York mit seinen beiden Töchtern Prinzessin Beatrice und Eugenie. Ihnen folgt wiederum Prinz Edward (*10. März 1964), der Earlsof Wessex mit seinen Kindern und schließlich Prinzessin Anne (*15. August 1950), The Royal Princess mit ihren Kindern. Obowhl sie älter ist als ihre Brüder Andrew und Edward folgt sie mit ihren Kindern nach diesen, da dies in der britischen Thronfolge noch so bestimmt ist.

Besonders beliebt war auch seinerzeit Queen Elizabeth Bowes-Lyon, die im Volksmund Queen Mum genannt wurde. Sie hatte bereits im Ersten Weltkrieg als Hilfskrankenschwester gearbeitet und blieb entgegen vieler Empfehlungen mit ihren Ehemann auch während der Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges in England, anstatt ins Exil zu gehen. Sie starb im hohen Alter von 101 Jahren in 2002.

Die Queen ist nicht nur das Staatsoberhaupt von Großbritannien, sondern auch zahlreicher anderer Staaten, die früher britische Kolonien waren. Die bekanntesten davon sind Kanada, Australien und Neuseeland. Sie ist außerdem u.a. das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. Queen Elizabeth II. gilt als gewissenhaft und pflichtbewusst. Sie ist trotz allem Trubel um das britische Königshaus beliebt in der Bevölkerung. Sie ist bereits jetzt die Monarchin, die mit dem höchsten Alter Großbritannien regiert. In ihrer langen Regentschaft hat sie sich zu brisanten Themen zurückgehalten und dem Land politische Stabilität verliehen. Unter anderem das schätzen die Briten besonders an ihr.

 

Sehenswürdigkeiten

England hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, keine Frage! Diese hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. alleine die Weltstadt London hat unglaublich viel zu bieten, ob Museen, Kathedralen und Kirchen, Paläste, Regierungsgebäude, Kunstgalerien und Clubs, Diskotheken und Bars. Kulinarisch bieten die Restaurants und kleineren Imbisse ebenfalls überall ein breites Erlebnispotential. Historische Sights reien sich besonders in London eng aneinander: Der bekannte Tower of London, die Tower Bridge, Westminster Abbey, Buckingham Palace (mit Changing of the Guards), Piccadilly Circus und Trafalgar Square sowie das riesige British Museum. Hier findet man Austellungen über Griechen, Römer, Ägypter, den Kulturen Asiens und aller übrigen Kontinente.

Im Museum befinden sich bedeutende Kunstwerke und Hinterlassenschaften der Vergangenheit wie der Stein von Rosetta, Mumien, die Standarte von Ur und der Lindow Mann. Das Museum ist eines der bekanntesten und wichtigsten weltweit. Weitere wichtige oder interessante Museen Londons sind das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum, die National Gallery, das Imperial War Museum, das Sherlock Holmes Museum und natürlich das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud.

London ist nicht in einem Urlaub komplett zu besichtigen, auch nicht ansatzweise und so ist es immer ein lohnendes Reiseziel für einen Städtetripp. Es gibt auch das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen und Events, Sportereignisse, Messen und vieles mehr in der britischen Hauptstadt. Für Kunstinteressierte sind natürlich die Tate Gallerien von enormen Interesse. Mittlerweile gibt es vier von ihnen: Tate Britain und Tate Modern (beide in London), Tate Liverpool und Tate St. Ives (Cornwall). Sehenswert sind sie alle und bieten so manches Highlight bei den Ausstellungsstücken.

Die bekannten Universitätsstädte Oxford und Cambridge sind ebenfalls immer einen Besuch wert. Insbesondere architektonisch aber auch historisch und kulturell gibt es hier einiges zu entdecken. Oxford bietet einige interessante Museen wie das Ashmolean Museum (Kunst und Archäologie), der Carfax Tower und einige sehenswerte Kirchen. Auch zahlreiche Parks und einen Botanischen Garten kann man hier besuchen oder Bootsfahrten auf der Themse unternehmen. Auch der Rivale Cambridge hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Das Kunst- und Antiquitätenmuseum "Fitzwilliam Museum", das Museum für Archäologie und Anthropologie an der University of Cambridge, der Botanische Garten an der Universität oder die  schöne King´s College Chapel.

Wer sich im Südosten Englands aufhält sollte die Universitätsstadt Canterbury in Kent besuchen. Hier befindet sich nicht nur die berühmte und sehenswerte Kathedrale, sondern auch das Zentrum der Anglikanischen Kirche. Daneben gibt es einige Museen wie das Canterbury Heritage Museum und das Roman Museum.

Bath im Südwesten Englands ist bekannt für seine römischen Bäder, die schon seit der antike mit heißen Quellen gespeist werden. Architektonisch erinnert die Stadt eher an mediterrane Gefilde und hat eine ganz besondere Atmosphäre. Die Badekultur in historischen Gebäuden ist ein Erlebnis, genauso wie die vielen anderen Sehenswürdigkeiten wie Royal Crescent Nr. 1, das Jane Austen Centre und Museum of Bath at Work. Der besondere Wert der Stadt wird auch von der UNESCO honoriert, denn sie ist als Weltkulturerbe eingestuft.

Auch die einzelnen Grafschaften haben viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, genauso wie die Nationalparks und die vielen Landschaften. Besonders bekannt ist natürlich Cornwall mit seinen Naturschönheiten. Die Künsterkolonien St. Ives mit ihrem schönen Strand und ihrer idyllischen Lage, Land´s End und Minack Theatre sowie Tintagel Castle, das die Geschichte von König Arthus lebendig werden lässt. Auch die Kultur und Geschichte der Kelten fasziniert und es gibt noch zahlreiche Überbleibsel aus dieser mystieriösen Zeit wie etwa Stonehenge und noch heute findet man auf der Insel aktive Druiden. Sehenswert sind natürlich auch die vielen Inseln, allen voran die Isle of Wight (mit den Sehenswürdigkeiten Osborne House, der Alum Bay und den nahen Inselchen "The Neddles" und schönen Küstenabschnitten und Stränden), der Isle of Man und die Kanalinseln wie Jersey und Guernsey mit ihrem mildem, fast mediterranem Klima und den schönen Stränden, die auch einen angenehmen Badeurlaub ermöglichen (der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Isle of Man und die Kanalinseln formell nicht Teil Englands sind, wenn sie auch kulturell mit diesem oder zumindest mit Großbritannien eng verbunden sind!). Aber nicht nur Südengland hat landschaftlich einiges zu bieten, denn auch die Mitte und der Norden des Landes haben Nationalparks zu bieten, die faszinierende Landschaftsformen schützen. Besonders bekannt ist natürlich der seenreiche Lake District Nationalpark oder auch die Moore im Dartmoor Nationalpark.

Und natürlich gibt es auch viele andere Städte, neben London mit vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Galerien, Pubs, Sportstadien und vielen mehr. Liverpool (die Stadt der Beatles mit zwei Kathedralen, dem berühmten Hafen, Three Graces, einige Museen, der Walker Art Gallery und dem Liverpool Shakespeare Festival), Birmingham (Birmingham Museum & Art Gallery, Botanischer Garten, dem großen Bahnhof und dem Jewellery Quarter), Southampton (Tudor House Museum, Archäologiemuseum und Ocean Village), Portsmouth (D-Day Museum, der Festung South Sea Castle, Royal Naval Museum, Royal Marines Museum und den Museumsschiffen), Torquay (Region Englische Riviera mit Stränden, der Höhle Kents Cavern und dem Babbacombe Model Village) und Brighton (Heimatstadt vieler Musikgruppen wie z.B. The Kooks, dem Royal Pavilion, dem Pier, einigen Museen wie dem Brighton Museum, Brihton Toy and Model Museum, den schönen Stränden, dem aufregenden Nachtleben und der freizügigen und toleranten Atmosphäre sowie dem viel besuchten Brighton Festival).

Sehenswert sind auch Plymouth (National Marine Aquarium, dem Tinside Pool-Schwimmbad und einigen Kirchen), Manchester (Heimatstadt vieler Museikgruppen wie Take That, Oasis, Simply Red und mit vielen Museen wie dem Museum of Science and Industry, Manchester Opera House und der Manchester Art Gallery). Nottingham (mit den bekannten Theatern wie dem Nottingham Playhouse), Leeds (mit Harewood House, Leeds Town Hall, Waffenmuseum, dem riesigen Leeds Kirkgate Market und dem Leeds International Film Festival), Durham (Durham Castle und Durham Cathedral - beides Weltkultuerbe der UNESCO, Durham Miner´s Gala) und Dover (mit den weißen Kreidefelsen - oft der erste Anblick des Urlaubers von England, Dover Castle) - nur um einige zu nennen.

 

Reiseland und Tourismus

Lange galt England hierzulande als eher unübliches Reiseland für den deutschen Tourismus. Dass man dabei eines der interessantesten Länder Europas übersieht, wird nun mehr und mehr Urlaubern bewusst und schon seit einigen Jahren werden Reisen auch von Kontinentaleuropa immer beliebter. Schöne liebliche Landschaften, weite Fels- und Sandstrände, mystische Monumente wie Stonehenge oder der Tristan Stein, quirlige und internationale Metropolen und historische Sehenswürdigkeiten locken Millionen Touristen an.

London war natürlich schon lange eine Weltmetropole und wurde schon immer vielfach bereist. Hier gibt es massenhaft Sehenswürdigkeiten, viele Events -das ganze Jahr über-, Shoppingmöglichkeiten und auch Geschäftsreisen und Sprachaufenthalte sind häufig. London ist auch eine Stadt der Museum und nicht nur das British Museum ist bekannt für seine vielen und reichhaltigen kulturellen und historischen Zeugnisse.

Neben London gibt es aber noch weitere Städte, die in den letzten Jahren interessante Reiseziele wurde. Liverpool, Manchester, Birmingham und die vielen hübschen Küstenstädte wie Bournemouth, Plymouth oder Torbay des Südens sind immer eine Reise wert. Auch Brighton ist natürlich immer gefragt und bietet viel Party, Fun und maritimes Feeling und Klima. Überhaupt lädt das angenehme Klima von Südengland und insbesondere von Cornwall und Devon zu Besuchen fast das ganze Jahr über ein.

Die Isle of Wight nennet man gerne das Madeira Englands und die vielen blühenden Pflanzen bestätigen dies. Die Engländer selbst fahren schon lange gerne hierhin, auch auf den Spuren der legendären Queen Victoria, die hier im Osborne House ihre Sommerresidenz hatte.

Wer natürlich England besucht, kann im übrigen auch schnell Wales und seine interessanten Landschaften und Sehenswürdigkeiten besuchen oder weiter Richtung Norden Schottland besuchen. Auf den Weg dahin bieten sich viele Nationalparks an, u.a. natürlich ein Besuch des Lake District NP mit seiner Berg- und Seenlandschaft.

Wer eine Mischung von England und Frankreich bevorzugt muss unbedingt auf die im Golfstrom liegenden Kanalinseln Jersey und Guernsey reisen. Vom nordwestlichen England kommt man auch mit der Fähre zur Isle of Man, eine ebenfalls nahezu selbständigen Insel, die besonders bekannt durch Motorradrennen der Isle of Man TT ist.

Auch Nordirland und Irland sind hier nicht mehr weit und so ist die Insel Großbritannien nicht wirklich weit weg von Europa und zentraler als man zunächst glaubt. Kein Zufall also, dass der Tourismus hier auch seine Etablierung gefunden hat und ein Englandurlaub in Cornwall mit seinen Burgen, Schlössern, Gärten und Küsten oder in einer anderen Grafschaft oder Metropole nichts Ungewöhnliches mehr ist.

 

Typisch für England

Es gibt viele Dinge die typisch für England sind. Viele davon mögen passend sein, einige aber auch Klischee, wobei natürlich auch daran oft ein Stückchen Wahrheit vorhanden ist. Typisch für die Engländer ist sicherlich eine gewisse Höflichkeit, aber auch Eigentümlichkeit die man bewusst pflegt. So ist man auf der Insel stolz darauf eben in Britain zu leben und nicht auf dem Kontinent.

Auch die Fähigkeit sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und Traditionen zu pflegen wie etwa die Teatime gelten als typisch. Die Teekunst und die pünktliche Teatime der Engländer ist weltweit bekannt und hängt natürlich auch mit dem British Empire und den einst in britischer Hand befindlichen Regionen, wo besonders guter Tee wächst. Zur Teatime gehören natürlich auch englische Scones mit Clotted Cream und Marmelade.

englische scones

Scones sind typisch für England (c)

Vieles auf der Insel ist anders, verschiedenen Maßeinheiten und der Linksverkehr sind nur einige Beispiele an die man sich als Urlauber und Auswanderer gewöhnen muss.

Sport und Wetten sind ebenfalls typisch. Da man sich als Mutterland des Fußballs sieht, ist natürlich dieser sport besonders wichtig, egal ob die Nationalmannschaft oder die lokale Heimmannschaft antritt. Leider sind die englischen Fans durch die Hooligans verrufen, dabei ist die Stimmung in englischen Stadien hervorragend und die Engländer sind ihre Lieder stolz im ganzen Stadion.

Die britische Boulevardpresse ist ebenfalls ein Markenzeichen der Insel, die international ihres Gleichen sucht. Das als typisch britisch und englisch angesehen Essen hat international keinen guten Ruf und ist als fade und fettig verrufen. Fish & Chips können aber durchaus lecker sein und es gibt auch andere englische Gerichte, auch die Steaks sind schmackhaft. Und heute ist England ja auch mehr als nur das, denn die Einwanderernation hat mehr Internationalität mit intensiven Einflüßen aus den Kolonien aufgenommen.

Auch Geschichte ist immer wichtig in einem Land, dass einst die Welt fast beherrschte. Überall trifft man auf historische Zeugnisse ob es nun Stonehenge oder die zahlreichen Sehenwürdigkeiten in London oder anderswo ist. England war schon immer klassenbezogen und noch heute merkt man anhand der Sprache und Kleidung als welcher Schicht jemand kommt. Der Unterscheid zwischen Arm und Reich ist in England meist deutlicher als z.B. in Deutschland. Englische Snobs werden weltweit belächelt, ebenso die Hüte der Damen auf Hochzeiten oder andere familiären oder öffentlichen Anlässen. Englischer Humor gilt als "schwarz" aber auch selbstironisch. Humor haben die Briten und deshalb sollte man auch nicht immer alles so ernst nehmen auf der schrillen Insel.

Politisch und geschichtlich war immer eine gewisse Distanz zu Kontinentaleuropa vorhanden, die bis heute vorhanden ist. Man wollte einen gewissen Abstand und war zufrieden, wenn auf dem Kontinent die Balance of Power bestand (also ein ausgelichenes Kräfteverhältnis zwischen den Großmächten), die den Engländern den Rücken frei hielt für den Aufbau ihrer Kolonien.

Die roten Doppeldeckerbusse und Telefonzellen sind nicht immer noch so stilgetreu wie damals, aber alte Taxis findet man immer noch und auf ihre Automarken wie die Luxusmarken Bentley und Rolly-Royce sind die Briten immer noch stolz. Und oft trifft man auch noch den typischen Bobby, der einem gerne weiterhilft wenn man eine Frage hat. Cricket, Rugby, Pferderennen, Wimbledon, Hockey oder Bridge - die Engländer wissen sich die Zeit zu vertreiben. Herrliche Anwesen und gepflegte Englische Gärten sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Genauso wie die Englische Literatur, die weltbekannt ist.

Auch die vielen Feste, die manchmal auch etwas kitischig sind sind Kult, genauso wie Britpop und die anderen Musikrichtungen und Bands from Britain. Es gibt noch viele andere Beispiele, aber am besten man macht sich vor Ort ein Bild von England und den Engländern/innen.